Neue Unterführung nimmt Gestalt an

Der Süden von Wallisellen soll mit einer neuen Unterführung besser an die übrige Gemeinde angebunden werden. Die Pläne für das Projekt liegen bis zum 12. Juli öffentlich auf.

Mit dem Bau der Unterführung «Breite» wird auch die Neugutstrasse auf drei Spuren ausgebaut.

Mit dem Bau der Unterführung «Breite» wird auch die Neugutstrasse auf drei Spuren ausgebaut. Bild: Visualisierung zvg

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Wallisellen hat sich im Süden der Gemeinde stark verändert. Alleine im neuen Quartier Richti gegenüber dem Glattzentrum ist in den letzten Jahren Raum für rund 3000 Arbeitsplätze und 1200 Einwohner entstanden. Zudem ist mit rund 150 Schülern zu rechnen. Beim Bahnhof schaffen die zentrale Fussgängerunterführung und die sogenannte Katzenunterführung gute Verbindungen ins Zentrum. Jedoch sind die Schulhäuser wie auch die Sportanlagen im Norden und Osten der Gemeinde nur unter Inkaufnahme grosser Umwege erreichbar. Dies soll dank der Fussgänger- und Velounterführung «Breite» verbessert werden.

Die neue Unterführung muss auf bestehende und geplante Trassen der SBB Rücksicht nehmen. Breite und Höhe entsprechen deshalb der zentralen Personenunterführung beim Bahnhof. Die behindertengerechten Rampen sind nach Westen orientiert. Die Treppenabgänge sind auf der Höhe Einmündung Breitestrasse angeordnet. Um die Neugutstrasse im östlichen Teil auf drei Spuren auszuweiten, werden die Trottoirs in Richtung Hofkreuzung aufgehoben. Dank dieser zusätzlichen Fahrspur soll der Verkehr aus dem Raum Bahnhof besser abfliessen. Davon sollen der öffentliche und der private Verkehr gleichermassen profitieren.

Projektkredit angenommen

Bereits im Herbst 2013 hatte die Gemeindeversammlung den Planungskredit von 690 000 Franken deutlich mit 113 Ja- zu 22 Nein-Stimmen gutgeheissen. Damals schätzte man aufgrund des Vorprojekts die Baukosten auf rund 10,3 Millionen Franken. Als nächstes werden die Pläne öffentlich aufgelegt. Die Auflage findet während der ordentlichen Büroöffnungszeiten statt. Infolge Umzug der Abteilung Tiefbau und Landschaft sind die Örtlichkeiten für die Aktenauflage wie folgt geregelt: vom 12. Juni bis 3. Juli im Gemeindehaus, Abteilung Tiefbau und Landschaft, vom 6. bis 12. Juli an der Strasse Herzogenmühle 18. Die Einwendungen werden anschliessend bearbeitet. Es folgt das Einspracheverfahren nach Strassengesetz. Ende August plant der Gemeinderat eine Orientierungskonferenz, an der das Projekt im Detail vorgestellt wird. Im November soll über das Geschäft an der Urne abgestimmt werden. Die Realisierung ist für die Jahre 2017/18 geplant. (red)

(Erstellt: 19.06.2015, 15:48 Uhr)

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