Winkel

Delegierte stimmten für den Ausbau der HPS

Am vergangenen Mittwoch haben die Delegierten des Zweckverbands der Heilpädagogischen Schule Bezirk Bülach den Ausbau der Tagesschule ohne Gegenstimme genehmigt.

Martin Meier und Sohn Robert freuen sich über den Tintenfisch, den die Ballonkuenstlerin

Martin Meier und Sohn Robert freuen sich über den Tintenfisch, den die Ballonkuenstlerin "Zauberfee Alisa" gemacht hat. Fotografiert an einem Anlass zum 20-jährigen Bestehen der HPS in Winkel. Bild: Archiv ZU

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Mit 37 zu 0 Stimmen hat die Delegiertenversammlung der Heipädagogischen Schule Bezirk ­Bülach (HPS) die 10,9 Millionen Franken bewilligt, die für den Ausbau der Tagesschule in Winkel benötigt werden. Abschliessend über den Kredit und damit über das Bauvorhaben befinden wird das Volk der 21 Verbandsgemeinden am Abstimmungstermin vom 24. September.

Heute unterrichtet die HPS 68 Kinder – und sie benötigt dafür nebst ihren Klassenzimmern in Winkel auch einen Mietvertrag für 16 Schüler an der Bülacher Feldstrasse. Dieser Vertrag mit der Stiftung Pigna läuft 2025 aus. Nun soll in Winkel einerseits für 6,9 Millionen ein zweistöckiger Erweiterungsbau erstellt werden, anderseits sind diverse Anpassungen am bestehenden Schulgebäude geplant. Damit soll die Schülerkapazität von heute 45 auf 80 erweitert werden; hinzu kommen Gemeinschaftsräume und Therapiezimmer.

Die Umbauarbeiten am bestehenden Schulhausgebäude sollen im nächsten Februar starten, mit den Bauarbeiten für den Neubau würde Anfang 2019 begonnen. Die erneuerte und erweiterte Schulanlage würde auf den Beginn des Schuljahres 2020/2021 bereitstehen.

Kein qualifiziertes Mehr nötig

Das Projekt gilt in den Verbandsgemeinden nicht als umstritten. Und für die Genehmigung des Kredits ist kein qualifiziertes Mehr der Gemeinden nötig; das heisst, allein die Mehrheit der Stimmberechtigten ist entscheidend. «Im dümmsten Fall könnte es passieren, dass eine Gemeinde den Ausbau mitfinanzieren muss, obwohl eine Mehrheit ihrer Stimmberechtigten mit Nein gestimmt hat», erklärt HPS-Geschäftsführer Thomas Zumsteg.

Von diesem «Extremszenario» gehe man derzeit aber nicht aus. «Ich denke, das Projekt selbst und auch die einstimmige Zustimmung der Delegierten sind starke Argumente, die hoffentlich auch die Stimmbevölkerung überzeugen werden.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 19.05.2017, 11:29 Uhr

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