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Einbrecher mit hohem Tempo geflüchtet

Drei Einbrecher flüchteten am Samstagabend in Glattbrugg in einem Auto vor der Polizei. Dabei wurde ein Polizeiwagen gestreift und ein Polizist setzte einen Schuss ab.

Das Licht von Taschenlampen alarmierte einen Anwohner.

Das Licht von Taschenlampen alarmierte einen Anwohner. Bild: pd

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Kurz vor 20 Uhr meldete ein Anwohner in Kloten bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass er in einem Nachbargebäude Lichtkegel von Taschenlampen gesehen habe. Der ausgerückten Kommunalpolizei kam ein dunkles Fahrzeug entgegen. Als die Polizei versuchte, dieses anzuhalten, gab der Fahrer plötzlich Gas; ein Polizist musste sich darauf mit einem Sprung zur Seite retten.

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Zürich wurde das Auto mit hoher Geschwindigkeit in Glattbrugg auf die Autobahn bis zur Ausfahrt Zürich-Seebach und anschliessend via Rümlang wieder Richtung Glattbrugg gefahren. Eine andere Polizeipatrouille beabsichtigte, den Personenwagen auf einer Nebenstrasse zu stoppen.

Streifkollision mit Polizeiauto

Dieser wich über das Trottoir aus, und es kam zu einer Streifkollision mit dem Dienstwagen. Ein Polizist gab in der Folge einen Schuss auf das Fluchtfahrzeug ab und traf dieses seitlich im Kofferraumbereich; es wurde niemand verletzt. Dieses setzte die Flucht daraufhin fort.

Eine nachfolgende Patrouille der Kantonspolizei Zürich konnte das Auto in Glattbrugg anhalten und die drei Fahrzeuginsassen verhaften. Die ersten Abklärungen ergaben, dass in die Liegenschaft in Kloten eingebrochen worden war. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 38 Jahren aus Serbien und Rumänien, welche über keinen Wohnsitz in der Schweiz verfügen. Sie werden nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt.

Personen, die Beobachtungen zur Flucht sowie zur Fahrweise des dunklen Personenwagens mit französischen Kontrollschildern machen können – insbesondere Fahrzeuglenkende, die durch die Fahrweise des Fluchtfahrzeuges gefährdet worden sind –werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen. (zuonline.ch)

Erstellt: 19.03.2017, 14:02 Uhr

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