Bülach

Künstler bieten Glänzendes, Duftendes und Überraschendes feil

Rund 500 Besucher haben sich am Samstag im Guss 39 eingefunden, um sich an den 20 Ständen des Künstlermarktes inspirieren zu ­lassen und Selbstgemachtes aus der Region zu erstehen. Es lockten Seifen, Gemälde oder auch Kreatives aus Holz.

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Auf die Besucher des Bülacher Künstlermarktes hat am Samstagnachmittag eine gemütliche Ausstellung auf engem Raum gewartet: Die Stände präsentierten sich originell arrangiert, überraschten mit viel Ideenreichtum und liebevollen Details. Verschiedene Arten von Hauswurz in Töpfen, kombiniert mit trendigen Schuhbändeln, gab es bei der Bülacherin Barbara Grond zu entdecken. Am Stand nebenan präsentierte Patricia Blum aus Weiach Ostergestecke aus Eierschalen und Primeln sowie die passenden Übertöpfe aus Schnur.Silberschmuck mit Perlen glitzerte und glänzte am Stand der Bülacherin Claudia Staudenmann, während nebenan die Gipsmäuse von Simone Stein und Thomas Benz für Aufmerksamkeit sorgten. Gehäkelte Tiere, Taschen aus Storenblachen, Engel aus Hasenfell und Edelstahlschmuck, veredelt mit Swarovski-Steinen – die Besucher nahmen sich immer wieder Zeit, innezuhalten, nachzufragen und zu staunen über die Vielfalt des Angebots.

Ein Wikinger für den Tisch

Bereits zum zweiten Mal fand der Künstlermarkt im Kulturzentrum Guss 39 statt, entstanden aus einer Idee von Gianluca Italia, Leiter des Gusses. «Rund ein Drittel der ausstellenden Künstler kommt ursprünglich aus meinem Bekanntenkreis», sagte Italia. Er lege Wert auf ein vielfältiges Angebot. Inzwischen sei die Nachfrage gestiegen, sodass der Event nächstes Jahr erweitert werden könnte. «Das Interesse vonseiten der Aussteller ist gross. Wir könnten die Ausstellung auf die Fonduestube erweitern und Platz für rund 40 Stände bieten.»

Viel Andrang herrschte am Stand von AJ Holzdesign. Der gelernte Zimmermann Alexander Jucker aus Bachenbülach zeigte eigenwillige, fantasievolle Kreationen aus Holz. «Ich bin nun schon zum zweiten Mal am Künstlermarkt dabei und finde diesen Event witzig und spannend», sagte er. «Man entdeckt immer wieder Neues.» Neben ­edlen Schneidebrettern aus Holz fanden sich an seinem Stand überraschende Objekte wie die Weinstehbar oder der Tischwikinger, wie Jucker sein selbst designtes Objekt in Form eines Beils samt Platz für Gewürze und Untersetzer nennt.

Veranstalter zufrieden

Wer gerne Süsses stilvoll präsentiert, wurde am Stand von Karin Sallenbach aus Raat fündig, welche ihre Etageren liebevoll aus altem Geschirr herstellt. Liebhaber von Ölmalerei mit klassischen Landschaften, verbunden mit modernen Elementen, waren beim Bülacher Künstler Raphael Stanley richtig aufgehoben. Oder doch lieber eine farbige, bunte Perlenkette fürs Handgelenk, sorgfältig aufgezogen von der Bülacherin Andrea Wehrli? Neben all dem Glitzer und Blingbling kamen auch die Geruchsnerven nicht zu kurz. Am Stand von Anastasia Tabojer aus Schwerzenbach gab es Naturseifen in allen Farben, Formen und Düften zu erstehen.

Für Gianluca Italia war der Anlass mit den rund 500 Besuchern ein voller Erfolg. «Es war ein Kommen und Gehen. Neben Bekannten der Aussteller und Stammgästen waren es heute auch viele neue Besucher, die aus Neugierde gekommen sind.» Besonders freute er sich über die «relaxte Stimmung» und dass alles rund gelaufen sei. «Die Künstler haben immer das gleiche Problem. Wie soll ich mich präsentieren? Ist es nicht zu kommerziell?», führte Italia weiter aus. «Umso mehr bewundere ich, wie schön alle 20 Aussteller ihre Stände eingerichtet haben.»

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 19.03.2017, 16:45 Uhr

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