Regensberg

Barbetrieb am Skihang von Regensberg

Direkt neben dem einzigen Skilift des Unterlandes betreiben vier Wintersportfreunde aus dem Furttal eine Schiilift-Bar. Auf 630 ­Metern über Meer lockt diese meist mehr Winter-Wanderer und Schlittler an als Skifahrer.

Die Schiilift-Bar von Regensberg mit den Mitbegründern Thomas (links) und Markus Langmeier. Ihr Cousin Marcel Wettstein (hinten) hilft zwischendurch aus. Zur Führungscrew gehören auch André Dubach und Ernst Schmid, die am letzten Sonntag für einmal nicht anwesend waren.

Die Schiilift-Bar von Regensberg mit den Mitbegründern Thomas (links) und Markus Langmeier. Ihr Cousin Marcel Wettstein (hinten) hilft zwischendurch aus. Zur Führungscrew gehören auch André Dubach und Ernst Schmid, die am letzten Sonntag für einmal nicht anwesend waren. Bild: zvg

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Ein kleiner, holzverkleideter Baucontainer sorgt an schönen Winterwochenenden für gute Stimmung am Fusse des höchsten Unterländer Bergs. Die nur während der Wintersaison geöffnete Schiilift-Bar am oberen ­Ende des Regensberger Skilifts ist ein gemeinsames Projekt von Thomas und Markus Langmeier, André Dubach und Ernst Schmid aus Buchs im benachbarten Furttal. «Wir machen das nur nebenbei», erzählt Thomas Langmeier. Trotzdem sind sie schon den vierten Winter vor Ort und möchten die kleine Bar auch weiterhin ­betreiben. «Wir haben Spass dar­an, denn die Leute freuen sich, wenn wir da sind und sie bei uns einen Punsch, einen Glühwein oder ein Bier und ein Paar Wienerli kaufen können.»

Am östlichen Ende der Lägern auf etwas über 600 Metern über Meer beim «Pass»-Übergang zwischen Boppelsen und Regensberg versammeln sich an schönen Winterwochenenden oft Hunderte Ausflügler. Momentan dominieren die Plastikbobs und Schlitten, während andere einfach im Schnee spazieren gehen. Nur wenn der Hang tief genug verschneit ist, kommen die Leute auch zum Skifahren und Snowboarden an den einzigen Skilift im Unterland.

Nur selten Skifahrer vor der Hütte

Allzu oft ist Skisport auf Bauer Willi Lanz’ Wiesen und Feldern allerdings nicht möglich. Letztes Jahr lief der Skilift kein einziges Mal, und auch heuer hats witterungsbedingt noch nicht für die Eröffnung des Skilifts gereicht. Doch womöglich klappt es am kommenden Wochenende wieder einmal, damit die Bar der vier Freunde auch wirklich zur Ski-Bar im wörtlichen Sinn wird.

So sieht es aus, wenn in Regensberg genügend Schnee zum Skifahren liegt. Quelle: Facebook

Am letzten Sonntag öffneten die Gebrüder Langmeier die Bar und nahmen ihren Cousin Marcel Wettstein, der ebenfalls in Buchs wohnt, als Helfer mit. «Wir hatten insgesamt gegen 300 Leute bedient», schätzt Thomas Langmeier. «Reich wird man dabei aber nicht», fügt er an. Denn wenn sie alles, inklusive Präsenzzeit, aufrechnen würden, würden sie drauflegen. Ausserdem müssen die Barbetreiber ohnehin impro­visieren: Da es in der Nähe keinen Stromanschluss gibt, brau­chen sie einen Generator, der dann hinter dem Container tuckert.

Schon als Kinder mit den Ski vor Ort

Sie seien vorwiegend am Wo­chen­ende vor Ort. Ihre Bar steht auf dem Boden von Bauer Lanz. Dieser habe ihnen Hand geboten und freue sich auch über die neue Schiilift-Bar. Denn früher habe es bereits einmal ein ähnliches Ange­bot dort oben gegeben, das sei jedoch längst wieder aufge­geben worden. Die Winter mit genü­gend Schnee zum Skifahren im Unterland sind spürbar rarer geworden, was auch die Aufrechterhaltung des Skilifts zusehends infrage stellt. «Wir sind grosse Skifans und waren schon als ­Kinder hier», sagt Langmeier. So wolle man sich auch weiterhin für die Schiilift-Bar einsetzen – und falls nötig auch für den Skilift selbst. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 11.01.2017, 19:56 Uhr

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