Dielsdorf

Halle voller Theks lockte künftige Erstklässler an

Vorschulkinder aus der halben Ostschweiz reisten mit ihren Eltern zum Thek-Tag nach Dielsdorf an – und beschäftigten sich mit Tragekomfort genauso wie mit Dinosauriern und Prinzessinnen.

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Pünktlich um 10 Uhr stürmten am vergangenen Samstag Dutzende Vorschulkinder mit ihren Eltern die Mehrzweckhalle Früebli in Dielsdorf. Die Stimmung vor Ort– inklusive der leuchtenden Augen und der Aufregung der Sprösslinge – erinnerte ein wenig an die­jenige während einer Kindergeburtstagsparty. Gekommen waren die Mädchen und Buben und ihre erwachsenen Begleiter aber, weil die Dielsdorfer Papeterie Vögeli am Wochenende die laut eigenen Angaben schweizweit grösste Auswahl an Kindergartentäschli und Schultheks feilbot.

Manche der kleinen Besucher wussten genau, welches Modell sie haben wollten. So untersuchte ein Mädchen präzise, wie viele Innentaschen ein Rucksack zu bieten hatte und ob ein Etui im Preis inbegriffen war.

Eltern oder Paten beraten die kleinen Kunden

Auf die angebotenen Produkte aufgedruckt waren sportliche Flitzer, Einhörner, Prinzessinnen oder auch Dinosaurier in ­allen Variationen. Etliche Kinder liessen sich beim Einkauf von Mami und Papi beraten, manchmal war auch ein Gotti oder Götti mit dabei. Die sechsjährige Louise aus Hüttikon war von der Auswahl an Theks überwältigt. Gemeinsam mit ihrem Papi suchte sie erst passende Sujets aus und probierte dann verschiedene Schulranzen an. Derweil beriet Alfred Vögeli, Inhaber der Papeterie Vögeli, Louises Vater über Vorzüge und Material der verschiedenen Modelle. Ein Thek kam schliesslich in die engere Wahl, doch vorerst ging die Suche weiter.

«Vielen Eltern ist wichtig, dass der Thek mit dem ­Heranwachsen des Kindes mithalten kann.»Alfred Vögeli, Inhaber Papeterie Vögeli

Martina Seiler und Felix Schwoerer von der Firma Hermann Kuhn aus Bassersdorf ­boten in der Halle ebenfalls Be­ratung für die jungen Kunden an. «Der Kontakt mit den Kindern und deren Eltern ist schön», sagte Seiler, «es macht Spass, ihr Interesse zu sehen und zu erleben, wie Kinder mit einem Lächeln und ihrem Wunschthek nach Hause gehen.»

Der Thek mutiert zum aussergewöhnlichen Geschenk

«Der erste Thek ist ein wichtiges Thema im Leben eines Kindes», erklärte derweil Alfred Vögeli. Die Kleinen freuten sich auf die Schule und es sei wie der erste Schritt hinaus ins Leben. «Vielen Eltern ist dabei wichtig, dass das Produkt mit dem Heranwachsen des Kindes mithalten kann.» Die Schlaufen, die Polsterung und der Sitz am Rücken seien heutzutage für jede Kindergrösse individuell einstellbar.

Ja, wenn ein Thek klug ein­gekauft werde, könne er bis zum Ende der Primarschulzeit ge­tragen werden. «Dann bitte den Thek nicht fortwerfen», riet der Fachmann. «Darin lassen sich, wie in einer Zeitkapsel, viele Erinnerungen an die Schulzeit aufbewahren – wie Hefte, Fotos, Aufsätze und andere Kostbarkeiten.» Dies sei dann ein originelles ­Geburtstagsgeschenk zur Volljährigkeit oder wenn geheiratet wird.

Die 20 Mitarbeiter der Papeterie Vögeli hatten alle Hände voll zu tun angesichts der insgesamt rund 3500 Besucher während zweier Tage. Doch auch wenn Berater und erwachsene Begleiter mitdiskutierten – für Alfred Vögeli ist klar, wer das letzte Wort beim Kauf hat. «Das sind stets die Kinder», sagte er schmunzelnd. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 20.03.2017, 11:16 Uhr

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