Weiach

Schorsch wirft sich jetzt als Markus in Pose

Seit Samstag heisst Muni Schorsch neu Markus. Dies passierte anlässlich der Taufe der drei Lebendpreise für das kommende ZürcherKantonalschwingfest.

Walter Vogt (in rot) tauft Muni Markus. Dessen Besitzer Besitzer Cyrill Winkler steht ebenso Spalier wie Rösli (links) mit Besitzer Marcel Bütler und Patty mit Besitzer Reto Schneider.

Walter Vogt (in rot) tauft Muni Markus. Dessen Besitzer Besitzer Cyrill Winkler steht ebenso Spalier wie Rösli (links) mit Besitzer Marcel Bütler und Patty mit Besitzer Reto Schneider. Bild: Sibylle Meier

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Der frühere Schorsch und jetzige Markus nahm es gelassen. Seelenruhig hielt er still, während Besitzer Cyrill Winkler ihn mit Striegel und Bürste fototauglich stylte. Derweil der zweijährige Stier der Rasse Limousin ruhig auf seinen Auftritt wartete, nutzten die zwei braun-weiss gescheckten Damen Rösli und Patty die Gunst der Stunde und tollten auf der schneebedeckten Wiese herum. Kurze Zeit später aber waren alle drei bereit für die Taufe und den damit verbundenen Fototermin. Getauft wurde schnell, und Markus durfte den Prosecco ganz alleine aufschlecken.

100-jährige Jubiläum

Die beiden Rinder und der Stier sind die ersten drei Preise am Kantonalen Schwingfest, das am 21. Mai in Weiach stattfinden wird. Zusammen mit dem hiesigen Turnverein, der dieses Jahr sein hundertjähriges Bestehen feiert, organisiert der Schwingklub Zürcher Unterland (dieser wurde letztes Jahr hundert Jahre alt) den Anlass.

Lebendpreise haben Tradition. «Die Tiere werden bereits als Kalb ausgewählt. Handzahm sollten sie sein, gesund natürlich auch. Sie sollten halt einfach etwas darstellen», umschrieb Walter Vogt, Gabenchef des Organisationskomitees, die Kriterien.

Grosser «Hosenlupf»

Die Verantwortlichen stecken mitten in den Vorbereitungen. Das Organisationskomitee teilt sich 26 verschiedene Ressorts. Am 21. Mai werden rund 400 Helfer und Helferinnen dabei sein. «Das ist ein grosser Hosenlupf. Wir dürfen aber immer auf die Hilfe befreundeter Vereine und Schwingerkameraden zählen», erklärte Vogt. Ziel sei es kostendeckend zu sein. «Vielleicht aber doch auch etwas Gewinn zu machen, damit den helfenden Vereinen ein Batzen in deren Kassen fliesst», so Walter Vogt.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 16.01.2017, 15:29 Uhr

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