Glattalautobahn

Kommission sieht Verbesserungen bei Glattalautobahn

Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Zürcher Kantonsrats (KEVU) hat dem Eintrag der Glattalautobahn in den Richtplan mehrheitlich zugestimmt. Die Abänderung bringe wesentliche Verbesserungen.

Durch die Änderungen am Richtplan kann die Landschaft im Dreieck zwischen Dietlikon, Bassersdorf und Baltenswil geschützt werden.

Durch die Änderungen am Richtplan kann die Landschaft im Dreieck zwischen Dietlikon, Bassersdorf und Baltenswil geschützt werden. Bild: Google Maps

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Ein Minderheit der Kommission lehnte den Eintrag jedoch aus verkehrspolitischen Überlegungen ab. Der abgeänderte Richtplaneintrag berücksichtigt Fortschritte, die seit der Überweisung der Vorlage an den Kantonsrat erzielt worden sind und entspricht damit dem neuesten Planungsstand, wie die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Zürcher Kantonsrats (KEVU) am Freitag mitteilte.

Neu soll die Glattalautobahn zwischen dem Tunnelende bei Dietlikon und der Verknüpfung mit der A1 bei Baltenswil südlich der Bahnlinie geführt werden. Das Trassee von Autobahn und Bahnlinie werden abgetauscht.

Landschaft wird freigehalten

Statt einer Brücke über die Bahnlinie im Raum Baltenswil gibt es daher eine Unterquerung nördlich des Bahnhofs Dietlikon. Von hier bis zur Verzweigung mit der A1 wird die Autobahn überdeckt geführt. Auch die Zulaufstrecke zum künftigen Brüttenertunnel soll bis zur Einmündung in die bestehende Bahnlinie überdeckt werden. So kann die Landschaft zwischen Dietlikon, Bassersdorf und Baltenswil von offen geführten Verkehrsinfrastrukturen freigehalten werden.

Eine Minderheit der KEVU findet, es solle keine ausgebaute Einfallsachse für den Autoverkehr geben. Denn damit würden Verkehrsprobleme nicht nachhaltig und zukunftsträchtig gelöst. Mit elf zu vier Stimmen sprach sich die Kommission für den abgeänderten Richtplaneintrag aus. (mst/sda)

Erstellt: 17.02.2017, 12:07 Uhr

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