Weiach

Es Zähni für Stefan Bickel

Stefan Bickel ist einer von sechs Unterländern, die am Sonntag, 21. Mai, am Zürcher Kantonalschwingfest in Weiach antreten. Dem ZU hat er auf fünf sportliche und fünf nicht sportliche Fragen geantwortet.

Dem Schwinger und Muskelmann Stefan Bickel sind auch menschliche Werte wichtig.

Dem Schwinger und Muskelmann Stefan Bickel sind auch menschliche Werte wichtig. Bild: Francisco Carrascosa

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Stefan Bickel, am 21. Mai ­steigen Sie am Zürcher Kanto­nalen in Weiach in die Hosen. Mit welchem Ziel?
Stefan Bickel: Als Bauchef des diesjährigen Kantonalen bin ich erst mal daran interessiert, dass der Auf- und Abbau gut klappen. Sportlich möchte ich im Minimum um einen Kranz schwingen, am liebsten natürlich einen gewinnen.

Wie beurteilen Sie Ihren ­aktuellen Formstand?
Das ist schwierig zu sagen, denn ich habe in diesem Jahr noch ­keinen Wettkampf bestritten. Und das, nachdem ich die ganze letzte Saison wegen einer Knieoperation verpasst hatte. Ich ­habe also seit über einem Jahr keinen Wettkampf mehr gehabt. Sagen wir es mal so: Ich spüre das Alter. (lacht) Die Kraft lässt nach.

Welche Stärken können Sieauf dem Platz ausspielen?
Meinen starken Willen. Ich will, Punkt. Früher war da noch die Kraft, aber wie gesagt, das war einmal.

Welchem Gegner würden Sie gerne aus dem Weg gehen?
Da gibt es einige. Sicher aber ­Leupi Samir aus Winterthur. Er ist einfach zu gross und zu stark.

Wer ist Ihr persönlicher Favorit auf den Festsieg?
Bösch Dani.

Wenn Sie freie Wahl hätten,was würden Sie vom Gabentisch mitnehmen?
Ein Erinnerungsstück – etwas, das bleibt. Ein Möbel oder eine rechte Glocke.

Gibt es etwas, das Sie an einem Sonntag noch lieber riechenals frisches Sägemehl?

Nein. Zumindest jetzt zu Beginn der Saison noch nicht. Im Spätsommer habe ich dann vielleicht auch mal wieder genug von diesem Geruch.Haben Sie ein verstecktes ­Talent?
Ja, ich bin ein Improvisations­talent. (lacht) Ich finde für fast ­jedes Problem eine Lösung.

Wenn Sie einen Tag in Ihrem ­Leben wiederholen könnten, welcher wäre das?
Jetzt muss ich ja fast sagen, die Hochzeit. (lacht) Aber ja, lassen wir das so stehen, es passt.

Wen auf dieser Welt würden Sie mit der Maximalnote, einem Zähni, auszeichnen und wofür?
Peter Hausheer. Er war 24 Jahre lang mein Chef in seiner Zimmerei in Eglisau. Er war immer ausgesprochen fair zu allen Mitar­bei­tenden. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 18.04.2017, 23:53 Uhr

Zur Person

Stefan Bickel. Alter: 41. – Wohnort: ­Hochfelden. – Beruf: Früher Zimmermann. Jetzt Aufseher/Betreuer im Gefängnis. – Kränze: 3. – Teilnahmen an einem Eid­genössischen: 1. – Grösster sportlicher Erfolg: Die Teilnahme am Eidgenössischen in Burgdorf 2013.

Zähni

Schwinger werden aufgrund ihrer Leistung benotet. Die ­Noten reichen von 10 (Plattwurf) bis hinunter auf 8,5 (Niederlage ohne eigene Initia­tive). Maximalnoten werden unter den Schwingern oftmals als «Zähni» bezeichnet. red

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