| FREITAG, 23. FEBRUAR 2007 FURTTALER |
| Regensdorf/Dällikon Ad-hoc-Chor ist im Gottesdienst aufgetreten
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| Ein Wochenende zusammen singen
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«Lets go to sing a new song» war das Motto am letzten Wochenende. In kurzer Zeit haben singbegeisterte Frauen und Männer Gospel-, Jazz- und Popsongs einstudiert und im Gottesdienst aufgeführt.
Edith K. Spörri |
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| Der Ad-hoc-Chor überraschte sein Publikum mit einem vielseitigen Programm. |
Nicht nur geübte Sängerinnen der Kantorei Regensdorf und des XiF - Kirchensingen im Furttal - kamen am vergangenen Samstag ins Kirchgemeindehaus Regensdorf, um Lieder aus der Gospel- Jazz- und Popwelt einzustudieren. Für das Singwochenende angemeldet haben sich auch singfreudige Frauen und Männer jeden Alters, die bisher noch keine Chorerfahrung hatten oder sich nur einmalig engagieren wollten.
Chorluft schnuppern
«Es ist nicht dasselbe, wie wenn ich wochenlang ein Stück mit dem Chor einübe. Hier geht es um Spass und Spontaneität. Es darf auch einmal ein Fehler passieren», erklärte Thomas Rink von der Kantorei Regensdorf, der den Workshop leitete. Er ist ein engagierter, erfahrener Dirigent und hat schon öfter zu einem Singwochenende mit verschiedenen musikalischen Stilrichtungen eingeladen. «Der Wunsch eines kurzfristigen Engagements entspricht unserem Zeitgeist», weiss Rink. Er plane für den Mai ein Mozartprojekt, das gut geeignet sei, um in einem Chor zu schnuppern, ohne sich sofort für einen Beitritt entscheiden zu müssen.
Vielseitiges Programm
Die einstudierten Lieder aus der Gospel-, Jazz- und Popszene präsentierte der Ad-hoc-Chor am Sonntagmorgen in der Kirche Dällikon und am Abend in Regensdorf. Er führte die Zuhörer durch ein abwechslungsreiches Programm: von gregorianischen Liedern über Gospels zu jazzigen und popigen Stücken. Der Chorleiter des XiF, Philipp Mestrinel, begleitete am Klavier, Severin Graf an der Bassgitarre und Thomas Sonderegger am Schlagzeug. Die jüngste Sängerin, die 14-jährige Daniela Trebo, hatte ihre Oboe mitgenommen und begleitete einzelne Lieder zusammen mit der Band.
Die Verschiedenartigkeit der Lieder passte zum Thema des Gottesdienstes. Pfarrer Wolfgang Göller sprach nämlich vom «unterwegs sein» und machte Mut, wie Abraham und Paulus in der Bibel durchzuhalten und in Bewegung zu bleiben. «Leben heisst Bewegung, wer stehen bleibt ist tot.» |
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