| MONTAG, 05. MÄRZ 2001 ZÜRCHER UNTERLÄNDER |
| OBERGLATT / Nachtparkiergebühr oder Blaue Zone soll noch in diesem Jahr für Ordnung sorgen |
| Gegen Wildwuchs auf öffentlichem Grund |
In Niederhasli werden die «Laternengaragen» ab 1. April kostenpflichtig. Auch in Oberglatt soll noch in diesem Jahr eine Massnahme gegen das Dauerparkieren auf öffentlichem Grund ergriffen werden.
CYPRIAN SCHNOZ |
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| Mit der Einführung einer Nachtparkiergebühr oder einer Blauen Zone soll in Oberglatt auch ein «Bootshafen» an der Erlenstrasse kostenpflichtig oder sogar verunmöglicht werden. (cy) |
Ganz klar hatte sich die Niederhasler Gemeindeversammlung im Dezember für die Einführung einer Nachtparkiergebühr ausgesprochen. Nun hat der Gemeinderat die Gebühren festgesetzt. Wie erwartet, belaufen sich diese auf monatlich 40 Franken für Personenwagen, Kleinlastwagen und Motorräder. 100 Franken pro Monat bezahlt der, der seinen Lastwagen, Wohnwagen oder Anhänger auf den Niederhasler Strassen längere Zeit deponieren will. Wie der Gemeinderat mitteilte, wurde die Gebührenhöhe den Nachbargemeinden angeglichen.
Bahnhof «strahlt» aus
In der Gemeinde Oberglatt kostet das Dauerparkieren auf öffentlichem Grund nichts ? noch nicht, denn wie Gemeindeschreiber Walter Brupbacher auf Anfrage des «ZU» erklärte, soll noch in diesem Jahr etwas gegen die Dauerparkierer unternommen werden. Ob es sich dabei um eine Nachtparkiergebühr wie in Niederhasli und einigen anderen Gemeinden im Bezirk handeln wird, stehe hingegen noch nicht fest.
Möglich wäre auch eine Lösung mit einer flächendeckenden Blauen Zone. Denn, wie Brupbacher ausführte, kämpft Oberglatt noch mit einem ganz anderen Problem als die Niederhasler: Der Parkplatz beim Oberglatter «Halbstundentakt-Bahnhof» ist ständig voll, weshalb immer mehr Automobilisten in die nahe gelegenen Quartierstrassen ausschwärmen und ihre Vehikel dort parkieren. Eine Blaue Zone würde dies verhindern. Die Anwohner würden aber durch die Einführung einer Parkkarte bevorzugt.
Obwohl auch in Rümlang ? gemäss Angaben von Gemeindepräsident Werner Bosshard ? eine Nachtparkiergebühr schon mehrere Male ein Thema gewesen ist, will man darauf verzichten. «Bisher hatten wir mit Dauerparkierern keine grösseren Probleme.» |
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