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Ehedrama in Wasterkingen15 Jahre Gefängnis für die tödlichen Messerstiche gefordert

Das Bezirksgericht Bülach verurteilte im Februar 2019 einen 53-jährigen Montenegriner wegen vorsätzlicher Tötung an seiner Ehefrau. Nun beschäftigt sich das Obergericht mit dem Fall.

In diesem Haus in Wasterkingen lebte das Ehepaar mit seinen vier gemeinsamen Kindern.
In diesem Haus in Wasterkingen lebte das Ehepaar mit seinen vier gemeinsamen Kindern.
Foto: Balz Murer

Nach der Flucht in die Schweiz schien das Leben des Beschuldigten einen geordneten Verlauf zu nehmen. Der ehemalige Offizier in der serbischen Armee lebte zusammen mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen vier Kindern in einem kleinen, älteren Haus in Wasterkingen. Er arbeitete bei einer Bäckerei in der Region und schloss seinen Deutschkurs mit der Note «sehr gut» ab. Dann der Schicksalsschlag: Beim Montenegriner wurde im Alter von 38 Jahren ein Hirntumor festgestellt. 15 Jahre sind seit der Diagnose vergangen. In dieser Zeit musste er sich zahlreichen Operationen am Kopf unterziehen, wobei sein Gehirn geschädigt wurde. Als Folge davon leidet er nun an Epilepsie und muss täglich Medikamente einnehmen.

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