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Sprinter doppelt gefordert«2020 wäre ein schlechtes Jahr zum Abtreten»

Der Unterländer Sprinter Andreas Baumann hat die Krisenmonate genutzt und seine Aufgaben als Coach und als Athlet neu justiert.

Andreas Baumann trainiert wieder auf der Bahn – mit Abstand. Was er vermisst, sind die direkten Vergleiche, die Fights.
Andreas Baumann trainiert wieder auf der Bahn – mit Abstand. Was er vermisst, sind die direkten Vergleiche, die Fights.
Urs Bucher

Im Gros der Leichtathleten, unter den durchtrainierten, wohlproportionierten Musterathleten, fällt er kaum auf oder dann erst auf den zweiten Blick. Auf seinem Haupt sind die dichten, kurz getrimmten Haare zunehmend grau. Dürfen sie sein. Schliesslich ist Andreas Baumann im Februar 41 geworden. Mit seinem Alter tanzt der Unterländer aus Bülach schon eher aus der Reihe, zumal er sich in einer Sparte behauptet, für welche die Jungen eigentlich prädestiniert scheinen: dem Sprint. Vielfach könnte Baumann Vater seiner direkten Konkurrenten auf der Leichtathletikpiste sein. Dem hält er entgegen: «Meine Sprinter-Vergangenheit ist noch nicht so lang, ich bin erst mit 22 dazugekommen.»

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