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Was macht eigentlich . . .90’000 Fans in Tiflis, jetzt alleine inmitten von Orchideen

Mit dem Schweizer Rekordmeister Grasshoppers hat Richard Bauer zweimal die Meisterschaft gewonnen. Heute faszinieren den Otelfinger auch andere Dinge.

Dynamisch, athletisch und fokussiert: Der defensive Grasshopper-Mittelfeldspieler Richard Bauer erzielt hier am 15. Oktober 1977 im Hardturmstadion im Meisterschaftsspiel der Nationalliga A im Stadtderby gegen den FC Zürich das 1:0. Goalie Karl Grob und Pierre-Albert Chapuisat (Nummer 5) können nicht mehr eingreifen. Am Schluss siegte GC gar 7:2.
Dynamisch, athletisch und fokussiert: Der defensive Grasshopper-Mittelfeldspieler Richard Bauer erzielt hier am 15. Oktober 1977 im Hardturmstadion im Meisterschaftsspiel der Nationalliga A im Stadtderby gegen den FC Zürich das 1:0. Goalie Karl Grob und Pierre-Albert Chapuisat (Nummer 5) können nicht mehr eingreifen. Am Schluss siegte GC gar 7:2.
Foto: Keystone

Richard Bauer ist ein Glückspilz. «Ja, natürlich habe ich im Spitzenfussball von meinem robusten Körper profitiert, aber ich musste auch sehr intensiv trainieren, sodass ich mich viel, richtig und gut bewegen konnte», blickt der Unterländer auf seine über zehnjährige Karriere zurück. Von 1972 bis 1982 hatte der mittlerweile 67-Jährige beim Grasshopper-Club gespielt und mit dem Schweizer Rekordmeister 1978 und 1982 den Meistertitel gewonnen. Ebenso wertvoll waren die Erfolge des 1,86 m grossen und 92 kg schweren Athleten auf internationalem Parkett. Am 1. November 1978 eliminierte er mit seinen Teamkollegen im Achtelfinal des damaligen Meistercups, der heutigen Champions League, Real Madrid. Die Zürcher verloren das Hinspiel in Spanien 1:3. Im Rückspiel vor 26’000 Zuschauern im Hardturmstadion gingen sie aber bereits in der 8. Minute durch Claudio Sulser in Führung. Zwei Minuten vor Spielschluss gelang wiederum Sulser gar das 2:0. Das Resultat hielt bis zum Schlusspfiff, und damit war die Sensation perfekt. Eine Saison zuvor erreichte Richard Bauer mit GC dank Siegen gegen Frem Kopenhagen, Inter Bratislava, Dinamo Tiflis und Frankfurt das Uefa-Cup-Halbfinale gegen Bastia. Im Hinspiel siegten die Zürcher 3:2, mussten sich aber den Franzosen auf Korsika 0:1 geschlagen geben und verpassten wegen der Auswärtstorregel das Finale.

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