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Massenentlassung wegen GesetzesänderungAb 2021 droht dem Unterland ein dramatischer Abbau im Zivilschutz

Weil Zivilschützer nicht mehr 20 Jahre Dienst leisten müssen, werden Hunderte von ihnen noch dieses Jahr entlassen. Das stellt die Organisation vor erhebliche Herausforderungen.

Viele von ihnen werden nächstes Jahr fehlen: Zivilschützer beim Erstellen einer Notbrücke.
Viele von ihnen werden nächstes Jahr fehlen: Zivilschützer beim Erstellen einer Notbrücke.
Foto: Thomas Peter

Wer Zivilschutz leistet, tat dies bisher bis zum 40. Altersjahr. Per 1. Januar 2021 wird diese Regelung aber abgeschafft. Stattdessen wird die Dienstpflicht durch eine Änderung des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes neu auf 12 Jahre festgesetzt. Das heisst: Wer mit 20 schon in den Zivilschutz eintritt, ist mit 32 Jahren fertig. Wer aber zum Beispiel erst mit 22 Jahren eintritt, leistet Dienst, bis er 34 Jahre alt ist.

Die Regelung gilt für alle derzeit Dienstpflichtigen, die einen tieferen Dienstgrad als denjenigen des Leutnants haben. Das heisst: Wer 2020 noch im Zivilschutz ist, aber seine Dienstpflicht gemäss der neuen Regelung bereits erfüllt hat, wird noch dieses Jahr entlassen.

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