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Knatsch um RückkehrzentrumAktivisten sammeln Unterschriften für die Schliessung des Notbunkers in Urdorf

Eine neue Gruppe kämpft dafür, dass das Rückkehrzentrum in Urdorf dichtgemacht wird. Ihr geht es sowohl um den Diskurs mit der Gemeinde als auch um die Begegnung mit den abgewiesenen Asylsuchenden.

Für viele ein unbekannter Ort: Die Gruppe Close Bunker sucht die Unterstützung der Urdorfer Bevölkerung, um gegen das Rückkehrzentrum (RKZ) vorzugehen.
Für viele ein unbekannter Ort: Die Gruppe Close Bunker sucht die Unterstützung der Urdorfer Bevölkerung, um gegen das Rückkehrzentrum (RKZ) vorzugehen.
Foto: Lydia Lippuner

Der Himmel ist grau verhangen, die Kälte fährt in die Glieder. Auf dem Bikepark Urdorf ist niemand unterwegs. Doch gleich daneben vor dem Rückkehrzentrum der Asylorganisation ORS in Urdorf treffen sich zwei Aktivisten der neu formierten Gruppe Close Bunker. Sie möchten die Schliessung des unterirdischen Rückkehrzentrums erwirken.

Die Gruppe entstand im Anschluss an die Demonstrationen vor dem Erlenhof in Zürich im Oktober 2020. Damals steckten sich 16 Bewohner und zwei Betreuer mit dem Coronavirus an. Die Urdorfer Unterkunft wurde danach vorübergehend geschlossen, und alle abgewiesenen Asylbewerber wurden in das ehemalige Pflegezentrum Erlenhof im Stadtzürcher Kreis 4 verlegt.

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