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Frauenrechtlerin über britischen RoyalAlice Schwarzer hält Prinz Harry für einen Feministen

Im Gespräch mit der Zeitschrift «Bunte» erklärt das einstige Kommune-1-Mitglied, warum «Der Bergdoktor» ihre Liebliengsserie ist. Und sie verrät, was sie von Harry und Meghans Umzug in die USA hält.

Alice Schwarzer, Gründerin der Frauenzeitschrift «Emma», hält den britischen Prinzen Harry für einen Feministen.
Alice Schwarzer, Gründerin der Frauenzeitschrift «Emma», hält den britischen Prinzen Harry für einen Feministen.
Foto: Keystone/DPA/Henning Kaiser

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer schaut gerne die ZDF-Serie «Der Bergdoktor». «In dieser wirklich guten Unterhaltungsserie ist der Feminismus angekommen», sagte die 77-Jährige der Zeitschrift «Bunte».

Die Männer seien nachdenklich und versuchten, Beruf und Familie zu vereinbaren. «Und die Frauen haben gern mal einen jüngeren Liebhaber. Ist doch gut, oder?», fügte die Feministin hinzu.

In dem Interview lobte Schwarzer auch das feministische Engagement des britischen Prinzen Harry und seiner Frau Meghan. «Selbstverständlich kann ein Mann Feminist sein. Harry nehme ich das sogar ab», sagte Schwarzer der «Bunten». Den Umzug des Paares von Grossbritannien in den US-Bundesstaat Kalifornien sieht die Frauenrechtlerin kritisch: «Einen englischen Prinzen kann man nicht nach Hollywood verpflanzen.»

SDA/step

5 Kommentare
    Tom Tom

    Ach, die Liebe Frau Schwarzer. In Bezug auf "Harry", so glaube ich, ist sie das Opfer einer Verwechslung. Harry ist mitnichten ein Feminist, er ist eher "pussy-whipped". Das ist noch immer ein sehr grosser Unterschied.