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Junge und die Pandemie«Als wäre ich im Flug abgeschossen worden»

Weniger Partys, viel Spazieren und Treffen mit den Freundinnen über Zoom: Drei junge Erwachsene erzählen, wie sie das Corona-Jahr erlebt haben. Und wie sie die Generationensolidarität verstehen.

«Als wäre ich im Flug abgeschossen worden»: Rosa-Lin Meessen vor dem Pfadiheim Dornach SO.
«Als wäre ich im Flug abgeschossen worden»: Rosa-Lin Meessen vor dem Pfadiheim Dornach SO.
Foto: Lucia Hunziker

Rosa-Lin Meessen (19), Kindergartenpraktikantin aus Basel

«Als die erste Corona-Welle im Frühjahr kam, hat sich mein Leben plötzlich und drastisch verändert. Ich stand kurz vor der Matur, es war eine super Stimmung, wir waren viel unterwegs. Und plötzlich war alles weg, Schule, Freunde, alles fand nur noch online statt, man wusste nichts, hatte Angst. Das war schwierig, ich dachte viel darüber nach, warum es so gekommen ist. Und das, obschon das Virus damals noch viel weiter weg war.

Ich bin in ein Loch gefallen. Vorher war ich immer unterwegs, immer mit Leuten, abends raus, Freunde treffen, das war mein Ding. Und dann war das fertig, als wäre ich im Flug abgeschossen worden. Mein Leben hätte sich nach der Schulzeit sowieso verändert, aber eben anders. Alle meine Pläne wurden durcheinandergeworfen. Ich hatte ein Zwischenjahr geplant, wollte meine Gastfamilie in Spanien besuchen, ein bisschen jobben, aber wegen Corona gabs keine Jobs, und reisen war ja auch nicht angesagt.

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