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Interview mit Wahlforscher«Am Ende macht Trump diesen Wählern das bessere Angebot»

Der konservative Analyst Henry Olsen über die Rolle der weissen Arbeiter bei den Wahlen, die Angst vor den Demokraten – und Trumps neuen Versuch, Wähler in der Mitte anzusprechen.

US-Präsident Donald J. Trump spricht in der dritten Nacht des Nationalkonvents der Republikaner am 26. August 2020 in Fort McHenry in Baltimore, Maryland, zu seinen Anhängern.
US-Präsident Donald J. Trump spricht in der dritten Nacht des Nationalkonvents der Republikaner am 26. August 2020 in Fort McHenry in Baltimore, Maryland, zu seinen Anhängern.
Foto: Kevin Dietsch (Keystone)

180’000 Corona-Tote, Millionen von Arbeitslosen, soziale Unruhen – und trotzdem sind Trumps Chancen auf eine Wiederwahl intakt. Wie kann das sein?

Das liegt an der Alternative. Viele republikanische Wähler fürchten sich vor den Demokraten. Sie fürchten sich vor einer Klimapolitik, die sie für sozialistisch halten. Sie fürchten sich davor, wie die Demokraten über republikanische Wähler als Rassisten reden. Und was die religiösen Wähler angeht, so fürchten sie, dass die Demokraten die Ausübung der Religionsfreiheit beschneiden würden. Deshalb halten sie zu Trump, egal was er tut, und deshalb bewegen sich seine Zustimmungswerte immer noch zwischen 42 und 43 Prozent.

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