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Arbeitgeberin um rund fünf Millionen Franken geprellt

Ein Stäfner ­Ex-Manager der Fondsfirma Swisscanto hat mit dem ­Ausnützen von vertraulichen Börseninformationen einen Schaden von fünf Millionen Franken angerichtet. Nun muss er sechs Monate im Gefängnis absitzen.

Attila Szenogrady
Ein Stäfner Ex-Manager musste sich am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.
Ein Stäfner Ex-Manager musste sich am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.
Keystone

Der Prozess gegen den heute ­56-jährigen Ex-Manager aus ­Stäfa fand am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich im Rahmen eines abgekürzten Verfahrens statt. Was bedeutete, dass der Beschuldigte nicht nur ein umfassendes Geständnis ablegte, sondern auch den Urteilsvorschlag der Parteien akzeptierte.«Es war falsch, was ich getan habe», blickte der frühere Direktor der Swisscanto Asset Management AG auf die Zeit zwischen ­Januar 2003 und Oktober 2008 zurück. Damals betrieb der langjährige Portfoliomanager an den Börsen regelmässig illegales «Front­running». Dabei nutzte er vertrauliche Informationen über bevorstehende Börsengeschäfte aus, indem er diese an zwei ein­geweihte Komplizen übergab und mit den beiden Schweizer Kaufleuten die illegal erlangten Gewinne teilte.

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