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Atomare Anlage im Kopf macht mehr Angst

Eine neue Studie ist zu einem Ergebnis gekommen, das so manch einen erstaunen mag. So ist die Ablehnung von atomaren Anlagen in jenen Regionen grösser, wo es gar keine solchen Anlagen gibt. Gelassener sind die Leute daher im Aargau.

Markus Brupbacher
Wohnen direkt neben dem Kernkraftwerk Gösgen: Auch daran kann man sich offenbar gewöhnen.
Wohnen direkt neben dem Kernkraftwerk Gösgen: Auch daran kann man sich offenbar gewöhnen.
Keystone

Die Suche nach dem geeigneten Standort für das Endlager wird von den Naturwissenschaften dominiert. Verständlich, geht es ja im Kern um die Frage, wo der Atommüll für Abertausende von Jahren sicher gelagert und wie das Lager im Gestein gebaut werden kann.Doch an den möglichen Standorten wohnen Menschen mit Meinungen und Ängsten. Mit diesen beschäftigen sich die Sozialwissenschaften. «Wie würden Sie es beurteilen, wenn sich ein Atomendlager in Ihrer Nähe befinden würde?»: Diese Frage hat das Bundesamt für Energie (BFE) im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung erneut untersuchen lassen. Nun sind die Resultate der Befragung veröffentlicht worden, die dritte nach 2012 und 2014.

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