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Radsport nimmt Fahrt aufAuch Lienhard brennt auf das erste Rennen

Das Coronavirus hat dem Radsport einen kräftigen Dämpfer versetzt. Doch nun können die Athleten auf einen Neustart hoffen. Für die offene Rennbahn in Oerlikon sowie den VC Steinmaur sieht die Situation weniger rosig aus.

Will bald wieder angreifen: Der Steinmaurer Fabian Lienhard, hier vor einem Jahr während des Zeitfahrens an der Tour de Suisse.
Will bald wieder angreifen: Der Steinmaurer Fabian Lienhard, hier vor einem Jahr während des Zeitfahrens an der Tour de Suisse.
Keystone

Sie hatten Glück im Unglück – die Unterländer Radrennfahrer. Sie konnten während des Corona-Lockdown weiter auf der Strasse trainieren und werden bald auch wieder Renn-Gelegenheiten erhalten. Am 1. Juli werden in Brugg die Abendrennen starten. Teilnehmen kann heuer nur, wer sich im Voraus anmeldet. Solange die Corona-Vorschriften gelten, sind zu den Rennen auch keine Zuschauer zugelassen. Während in Brugg der Radrennsport also langsam wieder Fahrt aufnimmt, wird auf der offenen Rennbahn Zürich-Oerlikon in diesem Sommer gar nichts passieren. «In den letzten Jahren hatten wir einige Meetings mit mehr als tausend Zuschauern. Da wir die Vorgaben des Bundes nicht einhalten können, mussten wir schweren Herzens die beliebten Dienstagabendrennen absagen», erklärt Alois Iten, Präsident der Igor, der Interessengemeinschaft offene Rennbahn. Ärgerlich ist dies auch deshalb, weil die Stadt Zürich in den letzten zwei Jahren doch ziemlich viel Geld in die offene Rennbahn investiert hat. Damit es allenfalls im September noch zu einer Mini-Saison kommt, müsste sich nach Iten noch vieles ändern. Vor allem dürfe es keine zweite Corona-Welle geben.

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