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Coronavirus in der Region+++ Kanton veröffentlicht Zahlen zum Contact-Tracing +++ Verkehrsbetriebe kehren zum Normalbetrieb zurück +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Zürcher Unterland im Nachrichten-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 3'614 Corona-Infizierte im Kanton Zürich. 130 Todesfälle. (Stand Freitag)
  • Ab dem 11. Mai erfolgte der zweite Schritt in der Lockerung des Lockdowns. Restaurant dürfen unter Auflagen öffnen, Sportler dürfen wieder trainieren, Museen dürfen mit Einschränkungen wieder öffnen.
  • Eine weitere umfassende Phase der Öffnung erfolgt am 8. Juni.
  • Der öffentliche Verkehr wird schrittweise wieder ausgebaut.
  • Sämtliche Gemeindeversammlungen sind entweder abgesagt oder verschoben.
  • Die Schulen öffnen am 11. Mai wieder, aber nur teilweise. Es werden jedoch keine Zeugnisse ausgestellt.

LIVE TICKER

Dorfmuseum Hüntwangen teilweise geöffnet

Am Sonntag, 7. Juni 2020 kann unter Einhaltung der neuen Sicherheitsvorschriften kann im Dorfmuseum Hüntwangen nur die Sonderausstellung Von der Revolution bis Melioration von 14:00 bis 17:00 Uhr gezeigt werden. Je nach Fortschritt der Pandemie-Lockerungen werden im Sommer/Herbst auch die übrigen Ausstellungsräume wieder geöffnet, teilt das Museum mit.

Mammutmuseum öffnet wieder

Das Mammutmuseum Niederweningen ist ab Sonntag, 7. Juni 2020 wieder an jedem Sonntagnachmittag geöffnet. Gruppenbesuche unter der Woche seien erst beschränkt möglich, teilt das Museum mit. Im Interesse der Besucher und des Museumsteams sei ein Schutzkonzept mit Handhygiene- und Abstandsmassnahmen einzuhalten, heisst es weiter.

Keine Person im Kanton Zürich mehr in Beatmung

Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat am Freitag die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind bis jetzt 3614 Personen positiv getestet worden. 15 Personen befinden wegen einer Covid19-Erkrankung im Spital. Erstmals seit langem muss niemand mehr künstlich beatmet werden. Total sind bis heute 130 Personen an der Krankheit verstorben.

Der Kanton hat erstmals auch Daten zum Contact Tracing veröffentlicht: 22 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 67 in Quarantäne. (mst)

Besuchsverbot in Zürcher Spitälern wird gelockert

Das generelle Besuchsverbot wird aufgehoben, ab Samstag sind Besuche in Spitälern im Kanton Zürich wieder möglich – allerdings mit Einschränkungen.

Die Gesundheitsdirektion wandelt das bisherige Besuchsverbot in eine Besuchsregelung um. Wie den am Donnerstag aktualisierten Anordnungen und Empfehlungen an Spitäler zu entnehmen ist, sind ab Samstag Krankenbesuche wieder möglich.

Dabei müssen jedoch die Vorgaben des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention (Swissnoso) eingehalten werden. So soll beispielsweise bei Patienten, die weniger als vier Tage im Spital sind, auf Besuche verzichtet werden. Besuche sollen auch zeitlich limitiert sein, und es dürfen nie mehr als zwei Besucher gleichzeitig in einem Mehrbettzimmer sein.

Wie bis anhin gelten Ausnahmeregelungen für spezielle Situationen wie etwa in Geburtskliniken, bei sterbenden Patienten und in Kinderkliniken.

Stadt Zürich öffnet rechtes Seeufer und Oberen Letten wieder

Die derzeit gesperrten Uferanlagen am Utoquai, die Blatterwiese und der Obere Letten werden am 6. Juni wieder geöffnet. Das Gleiche gilt für die Hallen- und Sommerbäder.

Die Flaniermeile vom Utoquai bis zum Hornbach, die Blatterwiese und der Obere Letten sind seit dem 20. März geschlossen. Nun werden sie im Gleichklang mit dem am Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen nächsten Lockerungsschritt am 6. Juni geöffnet, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Die Abstands- und Hygieneregeln des Bundes müssen weiter eingehalten werden. Falls sich zu viele Leute nicht daran halten, sollen die Anlagen wieder geschlossen werden.

Ebenfalls per 6. Juni sollen auch wieder alle Hallen- und Sommerbäder für die gesamte Bevölkerung geöffnet werden. Unter welchen Rahmenbedingungen dies geschehen kann, ist derzeit noch offen. (SDA)

Zwei neue Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat es seit Montag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Damit stieg die Zahl der Todesfälle bis Dienstagnachmittag auf 130.

Innert 24 Stunden kam es auf Kantonsgebiet zu sechs Neuinfizierten. Damit liegt die Zahl der positiv Getesteten bei 3603 Personen.

Im Spital liegen aktuell 19 Personen, das sind 4 weniger als am Montag. Künstlich beatmet wird ein Patient, gleich wie am Vortag. (sda)

VBZ bald wieder im Normalbetrieb

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) kehren langsam zum Normalbetrieb zurück. Drei Tramlinien, die vorübergehend gestrichen wurden, nehmen ab kommendem Dienstag ihren Betrieb wieder auf. Das Nachtnetz bleibt aber eingestellt.

Die VBZ dünnte aufgrund der Coronakrise ihren Fahrplan Ende März stark aus. Nach der ersten Lockerung vom 4. Mai nähren sich die VBZ ab dem 2. Juni aber fast wieder dem Normalbetrieb, wie sie am Dienstagmorgen mitteilten.

Das betrifft unter anderem die Tramlinie 15, die ihren Betrieb wieder aufnehmen wird. Die Linie 4 bedient ab dem 2. Juni wieder die ganze Strecke bis Bahnhof Tiefenbrunnen und die Linie 10 verkehrt ebenfalls wieder im Normalbetrieb bis Albisgütli. Zudem werden auch die Buslinien 66, 69, 75, 89 wieder nach gewohntem Fahrplan fahren.

Eingestellt bleibt aber bis auf Weiteres das Nachtnetz. Die VBZ empfehlen ihren Fahrgästen, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus eine Maske zu tragen. (sda)

Sommerfest findet nicht statt

Schlechte Neuigkeiten für Fans des traditionellen Sommerfests der Stiftung Schloss Regensberg: Wie die Organisatoren mitteilen, muss das Sommerfest auf Schloss Regensberg vom 13./14. Juni 2020 wegen den aktuellen Umständen abgesagt werden.

Betrügerische Corona-Kredite

Nicht alle Anträge um Corona-Kredite sind korrekt ausgefüllt worden. Im Kanton Zürich beträgt die Deliktssumme der im Kanton Zürich rapportierten Fälle bei etwa 2,5 Millionen Franken.

Wie die Zürcher Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag mitteilte, handelt es sich hier um eine Zwischensumme.

Bereits am 12. Mai waren diesbezügliche Fälle im Kanton Zürich bekannt geworden. Rund 30 Verdachtsfälle für betrügerisch gestellte Anträge wurden im Zusammenhang mit der Covid-Verordnung des Bundesrates öffentlich gemacht. Der genaue Deliktsbetrag konnte zum damaligen Zeitpunkt jedoch noch nicht beziffert werden.

Häufig ging es um Betrug und Urkundenfälschung, möglicherweise auch um Geldwäscherei. Die erlangten Kredite würden entweder auf Privatkonten oder ins Ausland transferiert. Oder sie würden für nicht corona-bedingte Zwecke verwendet, wie für die Rückzahlung von privaten Darlehen, hiess es. (sda)

Flughafen öffnet Spotterplätze wieder

Mit dem Rückgang der Corona-Zahlen kehrt auch am Flughafen Zürich allmählich das Leben zurück. Nun öffnet der Flughafen die Spotterplätze wieder.

Die besten Plätze, um startende und landende Maschinen zu beobachten, sind ab Donnerstag wieder geöffnet, teilte der Flughafen über Twitter mit. Seit Beginn der Pandemie waren sie abgesperrt. Die Zuschauerterrasse bleibt jedoch bis auf Weiteres geschlossen.

Krise beschert Uni Zürich Rekordanstieg bei Studenten

25 Prozent mehr Master-Studenten, 15 Prozent mehr auf Bachelor-Stufe: Im Herbstsemester zieht es durch die Krise verunsicherten Maturanden und Bachelorstudenten an in die Universität Zürich. Eine grosse Herausforderung, wie Interimsrektorin Gabriele Siegert im SRF Regionaljournal sagt. Nicht so sehr bei den Vorlesungen, «jedoch bei den Seminaren und Übungen, brauchen wir entsprechen Perosnal, das diese Veranstaltungn leiten kann», so Siegert.

Zusätzlich erschwert wird der Start im Herbst durch die erforderlichen Corona-Schutzmassnahmen. Noch sei nicht klar, ob weiterhin im Fernstudium oder vor Ort in den Räumen der Uni unterrichtet werde. Man bereite sich auf verschiedene Szenarien vor, sagt die Interimsrektorin.

Unter den neuen Studenten sind viele aus dem Kanton Zürich, die ohne Maturprüfung abschliessen mussten. Siegert glaubt nicht, dass diesen deshalb ein Teil des Rüstzeugs für ein Studium fehle, ganz im Gegenteil, «Dieser Jahrgang hat im Homeschooling Selbstdisziplin gelernt, und sich selber zu organisieren.»

Polizei auf Landiwiese und Saffa-Insel im Einsatz

Das schöne Wetter hat in der Stadt Zürich an Auffahrt viele Menschen in die Parks und Freizeitanlagen gelockt. Zu viele, wie sich im Verlauf des Nachmittages zeigte. Gemäss Augenzeugenberichten forderte die Stadtpolizei die Menschen auf der offenbar besonders stark bevölkerten Landiwiese und Saffainsel dazu auf, sich zu zerstreuen und die Distanz-Regeln des Bundesrates einzuhalten.

Dies zeigte Wirkung: Die Zahl der Personen an den besagten Plätzen habe danach deutlich abgenommen, so der ZRZ-Augenzeuge. (mst)

Omar Zeorual

Omar Zeroual

Zürcher Seebecken bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Das Utoquai, die Zürcher Promenade am rechten Seeufer, bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Menschenansammlungen können dort laut der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) nur so verhindert werden.

«Das Utoquai zu räumen an einem Freitagabend, wenn zu viele Leute zu nahe beieinanderstehen und die Leute den Platz nicht verlassen wollen, ist nicht machbar», erklärte Rykart am Dienstag in einem Interview in der «NZZ». Die Stadtpolizei sei gross, aber sie stosse in so einem Fall doch an Grenzen.

Der Druck, das Seebecken wieder zugänglich zu machen, ist laut der Sicherheitsvorsteherin «gigantisch». Dennoch wartet die Stadt erst mal ab, ob es weitere Lockerungsschritte vom Bund gibt.

«Wenn wieder mehr als fünf Leute zusammenstehen dürfen, halte ich die Öffnung für eine Möglichkeit», sagte Rykart. Die Öffnung werde kaum vor dem 8. Juni kommen, erklärte sie gleichentags in einem Gespräch mit dem «Tagesanzeiger».

Eine weitere Herausforderung für die Polizei ist laut Rykart das Nachtleben. «Bilder wie in Basel, wo es am letzten Wochenende zu einem Massenauflauf von Partygängern gekommen ist, wollen wir in Zürich nicht sehen», sagte sie in diesem Interview. Die Distanzregeln und das Versammlungsverbot ab fünf Personen müssten eingehalten werden.

Die Stadtpolizei werde einschreiten, wenn «es überbordet». Auch temporäre Schliessungen schliesst Rykart nicht aus. (sda)

Cat Week 2020 abgesagt

Die Cat Week in Wallisellen, die vom 12. bis 16. Oktober 2020, hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Das teilen die Veranstalter am Freitag mit. Viele wichtige Vorarbeiten seien bereits geleistet worden, aber das neuartige Corona-Virus mache dem Event nun einen Strich durch die Rechnung.

Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten in Bezug auf eine Durchführbarkeit im Oktober 2020 und der Tatsache, dass ein beträchtlicher Teil der langjährigen Helfer zur Risikogruppe gehörten, habe man sich der Vernunft gebeugt, teilen die Veranstalter weiter mit.

Man hoffe sehr, dass das grosse 20-Jahr-Jubiläum im nächsten Jahr mit einer fantastischen Cat Week 2021 gefeiert werden könne. Die Woche soll vom 18. bis 22. Oktober 2021 stattfinden.

Opfikon mit Soforthilfe für die Wirtschaft

Der Stadtrat von Opfikon genehmigt einen Rahmenkredit von 500'000 Franken für die Wirtschaft. Diese Soforthilfe diene subsidiär dazu, die Zeit bis zum Erhalt der Hilfen von Bund und Kanton zu überbrücken, heisst es in einer Mitteilung der Behörden. Ausgerichtet werden Darlehen, um die dringend notwendigen Kosten zu decken.

Bevorschusste Soforthilfen unterstehen der Rückerstattungspflicht. Voraussetzungen sind unter anderem der Wohnsitz des/der Firmeninhabers/in in der Stadt Opfikon sowie eine Firmengrösse von maximal 200 Stellenprozenten.

Pandemie praktisch zum Stillstand gekommen

Die Corona-Pandemie im Kanton Zürich ist praktisch zum Stillstand gekommen. Dieser Eindruck entsteht beim Blick auf die aktuellen Zahlen, welche die Gesundheitsdirektion am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach sind (Stand Donnerstag) 3569 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden (drei mehr als am Vortag).

Derzeit werden noch 36 Personen stationär wegen Covid19 behandelt (7 müssen künstlich beatmet werden). Bisher sind 126 Todesfälle zu verzeichnen (Medianalter der Verstorbenen: 85 Jahre). 76 Personen verstarben in Alters- und Pflegeheimen, 49 im Spital und eine Person verstarb Zuhause.

Stadt Zürich gewährt weitere Mietzinsreduktionen

Die Stadt Zürich unterstützt als Vermieterin weiterhin Gewerbe- und Gastrobetriebe, die von behördlichen Anordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie direkt betroffen sind: Mietzinsreduktionen werden auch für den Monat Mai gewährt.


Die bereits im April gewährten Mietzinsreduktionen beliefen sich laut Mitteilung der Stadt vom Donnerstag auf 1,63 Millionen Franken.


Bis zum 13. Mai gingen insgesamt 514 Gesuche für Mietzinsreduktionen ein. 236 wurden vollständig und 104 teilweise bewilligt.
(sda)

Zürcher Regierungsrat beantragt Nachtragskredite wegen Corona-Krise

Die Corona-Krise führt beim Kanton Zürich zu Mehrausgaben. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament zusätzlich 2,5 Millionen Franken für die Tourismusförderung und 13,5 Millionen Franken für kommerzielle Kulturunternehmen.

Wegen der Corona-Krise sei der Tourismus im Kanton Zürich fast komplett eingebrochen, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Zürich Tourismus plane nun Marketing-Kampagnen für dessen Wiederbelebung.

Aufgrund der Verteilung der Logiernächte komme der Kanton für 39 Prozent der Kosten auf, die Stadt Zürich für 61 Prozent. Für das laufende Jahr gehe es um 2,5 Millionen Franken beim Kanton. Für die beiden Folgejahre sollen auf dem ordentlichen Weg 1,6 und 0,7 Millionen Franken budgetiert werden.

Bis zu 13,5 Millionen Franken für Kulturbetriebe

Einen höheren Nachtragskredit beantragt der Regierungsrat laut Mitteilung für die Unterstützung kommerzieller Kulturunternehmen. Diese haben wegen abgesagter Veranstaltungen beträchtliche Ertragsausfälle. Mit den bereits bereitgestellten Mitteln aus dem Lotteriefonds können diese aber nicht gedeckt werden, weil damit nur gemeinnützige Vorhaben unterstützt werden dürfen.

Der Nachtragskredit für die kommerziellen Kulturunternehmen soll sich auf maximal 13,5 Millionen Franken belaufen. Damit kann laut Mitteilung ein gleich Beitrag des Bundes ausgelöst werden.

Ansturm auf Glattzentrum

Shoppingcenter laufen seit Montag wieder im Vollbetrieb. Im Glattzentrum herrscht reges Treiben. Der Ansturm ist gross. Viele Kunden haben das Einkaufen und die Geselligkeit vermisst.
SDA/Keystone

Sechs weitere Corona-Positive

Die Coronavirus-Pandemie im Kanton Zürich schwächt sich weiter ab - das zeigen die Zahlen, welche die kantonale Gesundheitsdirektion am Mittwoch veröffentlicht hat.

Zurzeit sind 3566 Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet worden. 38 positiv Getestete befinden sich in Spitalbehandlung, davon werden 8 künstlich beatmet. Total sind 126 Todesfälle zu beklagen.