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Coronavirus in der Region+++ Zahl der Hospitalisierungen sinkt +++ Weitere Zürcher Kinos schliessen +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in der Region im Nachrichten-Ticker.

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1411 neue Ansteckungen und 28 Todesfälle in 72 Stunden

In den vergangenen drei Tagen wurden im Kanton Zürich insgesamt 1411 neue Coronainfizierte gezählt: am Samstag 732, am Sonntag 353 und am Montag 326. Das sind knapp 300 weniger Neuinfizierte als in derselben Vorwochenpoeriode.

An diesem Wochenende wiederum sind 28 Personen mit Covid-19 verstorben, am Montag niemand.

Zahl der Hospitalisierungen sinkt

Die Zahl der Personen, die sich im Kanton Zürich wegen einer Covid19-Erkrankung in Spitalpflege befinden, ist am Donnerstag gesunken. Wie die Gesundheitsdirektion mitteilt, befinden sich derzeit 372 Personen in Spitalbehandlung - am Mittwoch waren es noch 392. In den Spitälern werden 44 Personen wegen Covid19 künstlich beatmet. Auch diese Zahl ist im Vergleich zum Vortag gesunken (-7).

Innerhalb von 24 Stunden wurden 786 Personen neu positiv auf das Virus getestet. 302 Menschen sind bisher an den Folgen einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus gestorben.

Hier geht es zu den aktuellen Zahlen.

In diesem Jahr gibt es in Zürich einen «Silversterzauber Light»

Wegen der Corona-Pandemie wird es in der diesjährigen Silvesternacht kein Feuerwerk über dem Zürcher Seebecken geben. Ganz auf den «Silvesterzauber» verzichten wollen die Organisatoren aber nicht. Stattdessen gibt es nun Lichtkunst von Gerry Hofstetter.

Ein Gedränge um das Seebecken mit zehntausenden von Menschen darf es in diesem Corona-Winter nicht geben. Der Verein Silvesterzauber hat deshalb entschieden, das grosse Feuerwerk in diesem Jahr abzublasen.

Es sei aber auch klar, dass es irgend eine Alternative brauche, um einen hoffnungsvollen Jahresanfang begehen zu können, teilte der Verein am Donnerstag mit. Er engagierte deshalb den Lichtkünstler Gerry Hofstetter.

Sein «Silversterzauber Light» wird in der Silvesternacht verschiedene Bauwerke am Limmatquai und in der Zürcher Innenstadt in festliches Licht tauchen. Die Lichtkunst läuft von 17 Uhr bis 2 Uhr morgens, wie der Verein weiter mitteilte.

Weitere Zürcher Kinos schliessen wegen Corona

Nach den Arthouse-Kinos stellen nun auch die Kinos von Blue Cinema, vormals Kitag, den Betrieb vorübergehend ein. Von den Blue Cinemas bleibt nur das Abaton beim Escher-Wyss-Platz offen.

Zu den Blue Cinemas gehören das Capitol, das Corso, das Metropol und das Frosch Studio. Diese Kinos sind ab Donnerstag geschlossen, wie Blue Cinemas gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF1 mitteilte.

Anders als etwa im Kanton Bern, wo die Behörden den Kino-Betrieb wegen der Ansteckungsgefahr verboten haben, schliessen die Zürcher Kinos quasi freiwillig. Die erlaubte Maximalzahl von 50 Personen rentiert für die Kinobetreiber nicht.

872 positive Fälle am Dienstag

Im Kanton Zürich sind innerhalb von 24 Stunden 872 neue Corona-Fälle verzeichnet worden. Dies teilt die Gesundheitsdirektion am Dienstag mit. Die Zahl der Hospitalisierungen (379) ist leicht angestiegen im Vergleich zum Montag. 51 Personen müssen derzeit künstlich beatmet werden (+1). Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie ist auf 281 gestiegen (+17 in 24 Stunden).

Erstmals seit Mitte Oktober unter 400 neue Ansteckungen

Der Kanton Zürich vermeldet für den Montag zum ersten Mal weniger als 400 neue Ansteckungen mit dem neuen Corona-Virus. Insgesamt haben sind in den letzten 72 Stunden 1327 Personen positiv auf da Virus getestet worden.

375 Personen (+15 im Vergleich zum Freitag) befinden sich in Spitalbehandlung, 50 (+3) davon werden künstlich beatmet. Der 7-Tage-Durchschnitt der positiven Tests ist auf 715 Fälle gesunken. Seit Freitag sind fünf Personen an den Folgen des Virus erlegen.

Absage Unterlandstafette

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sehen sich die Veranstalter gezwungen, die 38. Unterlandstafette in Bülach abzusagen. Der Anlass der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland hätte am 31. Januar 2021 stattfinden sollen. Die Organisatoren hoffen nun, die Stafette 2022 wieder durchführen zu können und wollen die Vorbereitungen dafür bald in Angriff nehmen.

1786 neue Fälle innert 72 Stunden

Im Kanton Zürich sind in den letzten 72 Stunden insgesamt 1786 neue positive Corona-Fälle registriert worden: Am Montag 475, übers Wochenende 1311.

Während der Anstieg der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kanton Zürich – auf hohem Niveau – abflacht, ist das bei der Anzahl der Hospitalisierten und der Verstorbenen noch nicht der Fall. Seit Sonntag sind 14 weitere Personen mit einer Covid-Erkrankung gestorben.

Die Zahl der Personen in Spitalbehandlung nahm im gleichen Zeitraum ebenfalls stark zu, um 27 Personen auf insgesamt 359. Von diesen Menschen wurden am Montagnachmittag 69 beatmet, 5 mehr als am Vortag, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilte.

EHC Kloten bis 15. November in Quarantäne

Beim EHC Kloten wurden mehrere Spieler am Wochenende positiv auf das Covid-19 Virus getestet. Die Mannschaft befindet sich bereits in Quarantäne. Dies teilt der Verein am Montag mit.

Der Kantonsarzt hat heute für die gesamte Mannschaft eine Quarantäne bis und mit 15. November angeordnet. Damit entfallen die Auswärtsspiele gegen den EHC Olten (11.11.), den SC Langenthal (15.11.) sowie das Heimspiel gegen die GCK Lions vom 13. November. Der EHC Kloten wird sobald als möglich über die neuen Spieldaten informieren.

Pascal Signer, CEO und Delegierter VR zur Situation: «Nachdem am Sonntag bei mehreren Spielern Symptome aufgetreten sind haben wir unmittelbar die Tests durchgeführt. Nach den Ergebnissen war uns sofort klar, dass wir uns in Quarantäne begeben müssen. Wir haben uns im Rahmen der Vorbereitung auf dieses Szenario vorbereitet und intern sämtliche Schritte eingeleitet. Die Spieler werden sich nun zu Hause fit halten und am 16. November das erste Eistraining absolvieren können. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Namen der positiven Fälle oder weitere Details öffentlich kommentieren werden.»

Gleichzeitig wird das Spiel Langenthal - Ajoie vom 10. November auf den 11. November verschoben und ersetzt damit das TV-Spiel Olten - Kloten.

Stadt Zürich legt keine fixen Zonen mit Maskenpflicht fest

Die Stadt Zürich hat sich dagegen entschieden, in der Öffentlichkeit Orte festzulegen, wo eine ständige Maskenpflicht herrscht. Stattdessen sollen Plakate Passanten an belebten Orten an das Tragen einer Maske erinnern.

Ende Oktober hatte der Bund schweizweit die Maskentragepflicht ausgeweitet. Seither muss auch in Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben eine Maske getragen werden, ebenso überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Davon sind auch belebte Fussgängerbereiche betroffen, wie etwa die Zürcher Bahnhofstrasse. Die Stadt Zürich hat sich laut einer Mitteilung vom Montag nun dagegen entschieden, für solche stark frequentierten Bereiche ein permanentes Maskenobligatorium zu erlassen. Das Personenaufkommen schwanke dafür je nach Ort, Tageszeit und Wetter zu stark.

Stattdessen appelliere die Stadt mit Plakaten an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Sobald der Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden könne, gelte die Maskenpflicht, hiess es auf Nachfrage. Personen, die etwa vor einem Einkaufsladen ohne Maske Schlange stünden, würden von der Polizei angesprochen. (SDA)

Zürcher Kantonsräte lockern Maskenpflicht für sich selber

Der Zürcher Kantonsrat hat die von der Geschäftsleitung verfügte Regelung zur Maskenpflicht aufgeweicht. Die Parlamentarier dürfen die Schutzmaske während den Kantonsratssitzungen wieder ablegen, wenn sie sich an ihrem Platz befinden.

Der Kantonsrat hat einen Antrag von Valentin Landmann (SVP, Zürich) mit 82 zu 75 Stimmen angenommen, der die Aufhebung der Maskenpflicht an den Plätzen der Kantonsräte forderte.

Die Geschäftsleitung des Kantonsrates hatte die bereits bestehende Maskenpflicht erst vergangene Woche auch auf die Sitzplätze ausgeweitet. Eine Maskenpflicht im Foyer und beim Herumlaufen gilt bereits seit Mitte Oktober.

Laut Landmann geht eine Maskenpflicht auch an den Plätzen über die vom Bundesrat erlassenen Anordnungen hinaus, da der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen der Kantonsrätinnen und Kantonsräten eingehalten werde. (SDA)

1570 neue Corona-Fälle am Freitag

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich vermeldet am Freitag 1570 neue positive Corona-Fälle. Das sind 401 Fälle mehr als am Donnerstag.

Tages-Fallzahlen sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren - in den vergangenen Tagen waren wegen einer Panne im Labor der Universität Zürich rund 400 Fälle nicht wie geplant den Behörden übermittelt worden.

Die Zahl der Hospitalisierungen steigt von 326 auf 330. 44 Personen müssen derzeit künstlich beatmet werden. 4 Personen sind innerhalb der letzten 24 Stunden an den Folgen einer Covid19-Erkrankung gestorben.

400 Corona-Fälle wegen Panne in Zürcher Uni-Labor zu spät gemeldet

Eine IT-Panne im Labor der Universität Zürich hat dazu geführt, dass rund 400 positive Testresultate in den vergangenen Tagen nicht wie geplant den Behörden übermittelt wurden. Die Fallzahlen im Kanton Zürich mussten deshalb nachträglich nach oben korrigiert werden.

Alexandra Trkola, Leiterin des Instituts für medizinische Virologie der Universität Zürich, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht der «NZZ».

Die Sache sei «unglaublich ärgerlich», sagte Trkola gemäss dem Zeitungsbericht. In den letzten neun Tagen seien 400 positive Testresultate nicht an die kantonale Gesundheitsdirektion und das Contact-Tracing übermittelt worden.

Die betroffenen Personen hätten ihr Testresultat aber trotzdem erfahren. Das IT-Problem sei mittlerweile behoben worden und das Labor werde künftig täglich überprüfen, ob die Resultate versandt worden seien. (SDA)

Heimbewohner müssen neu Maske tragen

Die Gesundheitsdirektion verschärft die Maskenpflicht in den Zürcher Heimen. Per Brief hat sie die Alterszentren im Kanton dazu aufgefordert, strengere Schutzmassnahmen zu ergreifen. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger». Demnach müssen Bewohnerinnen und Bewohner neu eine Maske tragen, wenn sie ihr Zimmer verlassen und sich in den Gängen oder in anderen allgemein zugänglichen Bereichen bewegen. Die Maskenpflicht gilt für sie auch, wenn sie mit anderen Bewohnern an einem Tisch sitzen, etwa um zu jassen.

Die Regel gilt allerdings nicht für Personen, die Schwierigkeiten haben, eine Maske zu tragen - zum Beispiel, weil sie an Demenz erkrankt sind. Die Stadt Zürich hat die Maskenpflicht für Bewohner bereits vor ein paar Tagen eingeführt, um die Senioren besser vor dem Coronavirus zu schützen. Mehrere Alterszentren im Kanton Zürich sind derzeit besonders stark von der zweiten Welle betroffen. Manche haben deshalb wieder wie im Frühling ein Besuchsverbot beschlossen. In einigen dürfen die Bewohner sogar ihre Zimmer nicht mehr verlassen.

Über 300 Personen hospitalisiert

Die Zahl der Personen, die sich wegen einer Coronavirus-Erkrankung im Kanton Zürich im Spital befinden, ist am Dienstag auf 324 gestiegen. Am Montag waren es noch 286 gewesen. Künstlich beatmet werden müssen 32 Personen.

Die Zahl der positiv Getesteten liegt hingegen mit 457 deutlich tiefer als Ende der vergangenen Woche. Fünf Personen sind im Verlauf der letzten 24 Stunden an den Folgen von Covid19 gestorben.

Rückgang der positiven Tests am Montag

Die Fallzahlen der Neuansteckungen mit dem Corona-Virus im Kanton Zürich sind am Montag stark gesunken. Während für Samstag und Sonntag 990 beziehungsweise 900 Fälle gemeldet wurden, waren es am Montag nur noch knapp 400.

Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Hospitalisierungen. Stand Montagnachmittag liegen 286 Personen auf Grund der Erkrankung in einem Spital, 32 davon werden künstlich beatmet.

Swiss-Flugbegleiterinnen unterstützten Zürcher Contact-Tracing

Das stark geforderte Contact-Tracing-Team des Kantons Zürich hat Unterstützung von unerwarteter Seite erhalten: Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Swiss helfen laut dem Kanton nun aus.

Der Zürcher Gesundheitsdirektion bedankte sich am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter für die «unkomplizierte» Unterstützung der Fluggesellschaft.

Die Anzahl der für das Contact-Tracing tätigen Mitarbeiter musste im Kanton Zürich in den vergangenen Wochen aufgrund der stark steigenden Corona-Fallzahlen bereits mehrfach erhöht werden. (SDA)

Rafz: Gemeindeverwaltung geschlossen

In Anbetracht der steigenden Coronavirus-Fallzahlen hat der Gemeinderat Rafz entschieden, die Schalter der Gemeindeverwaltung ab Montag, 2. November, bis auf weiteres zu schliessen. Die Gemeindeverwaltung ist weiterhin während den normalen Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Zwingend und dringend notwendige Besuche bei der Verwaltung sind weiterhin möglich, jedoch nur nach vorgängiger Vereinbarung eines Termins.

«Eiszauber» in Bassersdorf findet nicht statt

Der EHC Bassersdorf hatte für den November und Dezember Grosses vor: Anlässlich seines 80-jährigen Jubiläums dieses Jahr wollte der Club unter dem Namen «Eiszauber»ein Fest im Dorfzentrum organisieren. Am Sonntag teilten die Organisatoren jedoch mit, dass das Fest abgesagt ist.

Der Entscheid steht mit den jüngsten Corona-Massnahmen des Bundesrats zusammen. Angesichts einer Obergrenze für Veranstaltungen von 50 Personen sei es «unmöglich, den Eiszauber Bassersdorf wirtschaftlich zu stemmen», wie OK-Präsident Adi Hofer sagt.

Damit sind auch bereits geplante Anlässe wie die Musikkonzerte der Bands «Make Plain», «China» und «The 2nd Trail» abgesagt. Auch auf den Aufbau eines Eisfelds für die Bevölkerung der Region und des Fonduechalets sowie der Outdoor-Bar wird verzichtet.

«Wir hätten gerne mit der Bevölkerung zusammen das 80-jährige Jubiläum des EHC Bassersdorf gefeiert», so Hofer. «Das muss nun noch etwas warten.» Wie es mit dem Eiszauber Bassersdorf weitergeht, wollen die Organisatoren in den nächsten Wochen besprechen. Im Raum steht eine Verschiebung auf nächstes Jahr.

958 neue Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich wurden in den letzten 24 Stunden 958 Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet. Dies teilt die Gesundheitsdirektion am Freitag mit. 239 Personen befinden sich derzeit wegen Covid19 in Spitalbehandlung, 22 davon müssen künstlich beatmet werden.

Seit gestern wurden zudem 12 Todesfälle im Zusammenhang mit der Erkrankung registriert. So viele Todesfälle innerhalb von 24 Stunden gab es im Kanton Zürich seit Beginn der Pandemie noch nie.

3 Kommentare
    Marco M.

    Sorry, es muss einfach mal gesagt werden, die Leute in unserer Regierung haben jetzt total Ihre Glaubwürdigkeit verloren. Die Maskenpflicht wir nichts bringen. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.