Zum Hauptinhalt springen

Analyse zur KonsumförderungAufgepasst, wenn der Staat Gutscheine für Restaurants verteilt

Im Thurgau, im Tessin und in Biel bekommt die Bevölkerung Bons geschenkt, um damit die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Das tönt besser, als es ist. Die wichtigsten sechs Einwände.

Widersprüchliche Botschaft: Während die Gastrobetriebe die Zahl der Gäste beschränken müssen, sollen Gutscheine zu vermehrten Besuchen animieren. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Widersprüchliche Botschaft: Während die Gastrobetriebe die Zahl der Gäste beschränken müssen, sollen Gutscheine zu vermehrten Besuchen animieren. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Staatliche Gelder via Gutscheine für heimische Dienstleistungen verteilen, fast wie aus dem Helikopter: Die Idee greift auch in der Schweiz um sich. Im Kanton Thurgau verschenkt die dortige Kantonalbank jedem Privathaushalt 30 Franken, die bei heimischen Anbietern eingelöst werden können. Auch im Tessin hat die Kantonsregierung zusammen mit der Kantonalbank eine Gutscheinaktion gestartet, die den Einheimischen in Restaurants und bei Übernachtungen in Hotels deutliche Ermässigungen zusichert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.