500 neue Fälle des Ebola-Virus im Kongo entdeckt

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind 500 Menschen an dem lebensgefährlichen Ebola-Virus erkrankt.

Über 200 Personen starben bisher an dem gefährlichen Virus: Das Mitglied einer Gesundheitsorganisation desinfiziert den Sarg einer Person, die wegen einer Ebola-Erkrankung verstorben ist.

Über 200 Personen starben bisher an dem gefährlichen Virus: Das Mitglied einer Gesundheitsorganisation desinfiziert den Sarg einer Person, die wegen einer Ebola-Erkrankung verstorben ist. Bild: GORAN TOMASEVIC/Reuters

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Im Kongo sind 500 neue Fälle von Erkrankungen durch das Ebola-Virus bekannt geworden. 452 Fälle wurden bestätigt; bei 48 sei die Krankheit wahrscheinlich, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium am späten Dienstagabend mit. Bislang sind insgesamt 289 Menschen gestorben. Die Eindämmung des hämorrhagischen Fiebers ist in der Provinz Nord-Kivu besonders schwierig, weil in dem rohstoffreichen Gebiet mehrere bewaffnete Gruppen aktiv sind.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist dies inzwischen der zweitschwerste Ebola-Ausbruch der Geschichte. Bei der bisher folgenschwersten Ebola-Epidemie in Westafrika kamen 2014/2015 mehr als 11'000 Menschen ums Leben. (aqie/sda)

Erstellt: 12.12.2018, 13:12 Uhr

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