Starker Geruch im Cockpit: Swiss-Flug abgebrochen

«Schwerer Vorfall»: Auf einem Flug von Zürich nach Südafrika war die Besatzung in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt.

Ein Airbus A330 bei der Landung am Flughafen Zürich. Archivbild: Keystone/Christian Beutler

Ein Airbus A330 bei der Landung am Flughafen Zürich. Archivbild: Keystone/Christian Beutler

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Wegen eines starken Geruchs im Cockpit musste ein Swiss-Flug am 4. Juli 2018 über dem Mittelmeer abgebrochen werden. «Die Besatzung nahm einen starken Geruch im Cockpit wahr», wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust in einem Vorbericht schreibt, «und wurde teilweise in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt». Die Sust spricht von einem «schweren Vorfall».

Der Airbus A330 befand sich zu diesem Zeitpunkt 100 Kilometer westlich von Korsika. Der Flug wurde abgebrochen und die Landung erfolgte wieder Zürich.

An Bord waren 206 Passagiere und eine 13-köpfige Crew, davon drei Piloten. Es entstand kein Schaden, die Sust hat nun eine Untersuchung des Vorfalls eröffnet. Das betroffene Flugzeug ist ein Airbus A330-343 mit Baujahr 2010 (HB-JHH). (anf)

Erstellt: 15.07.2019, 18:01 Uhr

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