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«Bunga Bunga»-Zeugin wurde laut Ermittlern nicht ermordet

Imane Fadil sagte im Prozess um Sexpartys gegen Berlucsconi aus. Im März wurde sie tot aufgefunden. Ermittler gaben nun die Todesursache bekannt.

Sie soll an einer seltenen und schwer zu heilenden Form der Blutarmut gestorben sein: Imane Fadil. Foto: Keystone
Sie soll an einer seltenen und schwer zu heilenden Form der Blutarmut gestorben sein: Imane Fadil. Foto: Keystone

Ihr Fall hatte Anfang des Jahres in Italien für Aufregung gesorgt: Als die 34-jährige Marokkanerin Imane Fadil, Zeugin im Prozess um «Bunga Bunga»-Sexpartys gegen Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, am 1. März tot aufgefunden wurde, kursierten schnell Gerüchte, sie könnte vergiftet worden sein. Nun haben die Ermittler klargestellt: Das Model starb an einer Krankheit.

Es handle sich um Aplastische Anämie, eine seltene und schwer zu heilende Form der Blutarmut, teilte die Staatsanwaltschaft laut Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Mailand mit. Fadil hatte als Zeugin im Prozess 2012 gegen Berlusconi ausgesagt.

Dabei ging es um den Fall des marokkanischen Escort-Girls «Ruby Rubacuori». Berlusconi wurden Amtsmissbrauch und Sex mit einer minderjährigen Prostituierten vorgeworfen. Der Prozess endete 2015 in letzter Instanz mit einem Freispruch. Danach gab es weitere Ermittlungen und Prozesse, in denen es um Zeugenbestechung ging. Berlusconi sagte im März, er habe Fadil nie kennengelernt.

SDA/step

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