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China verhängt Strafzölle auf 128 US-Produkte

Die chinesische Regierung reagiert mit Vergeltungsmassnahmen auf neue Strafzölle, die US-Präsident Donald Trump erlassen hat.

Neue Eskalationsstufe: Washington verlangt Strafzölle auf chinesische Waren, China droht mit einem «Gegenangriff» – Handelsschiff in Qingdao.
Neue Eskalationsstufe: Washington verlangt Strafzölle auf chinesische Waren, China droht mit einem «Gegenangriff» – Handelsschiff in Qingdao.
AFP
Die US-Zölle betreffen 818 Produkte: Börsenhändler in Peking. (6. Juli 2018)
Die US-Zölle betreffen 818 Produkte: Börsenhändler in Peking. (6. Juli 2018)
Jason Lee, Reuters
25 Prozent will Trump auf Stahl- und Aluminium-Importe schlagen – um die US-Industrie zu bevorzugen.
25 Prozent will Trump auf Stahl- und Aluminium-Importe schlagen – um die US-Industrie zu bevorzugen.
Mandel Ngan, AFP
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Im Handelsstreit mit den USA hat China als Vergeltungsmassnahme Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf 128 US-Produkte verhängt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag meldete, sind Importgüter im Wert von drei Milliarden Dollar betroffen, darunter Obst und Schweinefleisch aus den USA. Die chinesische Regierung reagiert damit auf die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium.

Retourkutsche für Trump: China verhängt Strafzölle auf 128-US Produkte. (Video: Tamedia/AFP)

Trump hatte die Zölle auf Stahl und Aluminium im März verhängt. Im Gegensatz zu China blieben die EU und andere wichtige Handelspartner wie Kanada und Mexiko vorerst von den Zöllen verschont – ausgesetzt wurden sie aber nur vorläufig bis zum 1. Mai.

«Notwendige Massnahmen»

Trump hatte im März zudem umfassende weitere Strafzölle gegen China angekündigt. Sie sollen chinesische Produkte im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar betreffen, darunter vor allem solche aus dem Hightech-Bereich.

Peking hatte daraufhin angekündigt, mit den «notwendigen Massnahmen» auf die US-Strafzölle zu reagieren und eine Liste mit Waren veröffentlicht, die mit Zöllen zwischen 15 und 25 Prozent belegt werden könnten. Sie führte Waren im Wert von drei Milliarden Dollar auf und nannte neben Obst und Schweinefleisch auch Wein, Nüsse und Aluminiumschrott. Das chinesische Handelsministerium erklärte, Peking habe «absolut keine Angst vor einem Handelskrieg» mit den USA.

AFP/chk

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