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Deutsche und Briten bei Anschlag auf Hotel in Tunesien getötet

Beim Anschlag auf ein Strandhotel in Tunesien sind am Freitag mindestens 37 Menschen getötet worden - darunter nach Angaben der örtlichen Behörden Deutsche, Briten und Belgier, wie das tunesische Gesundheitsministerium mitteilte.

Screenshot vom Sender Tunisia TV1, der den Strand bei Sousse nach dem Anschlag zeigt.
Screenshot vom Sender Tunisia TV1, der den Strand bei Sousse nach dem Anschlag zeigt.
Keystone

Der tunesische Radiosender Mosaique FM meldete unter Berufung auf das Innenministerium, unter den Opfern seien Deutsche und Briten. Die Zahl der Verletzten wurde mit 36 angegeben. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Ein Angreifer sei erschossen worden, sagte eine Sicherheitskraft auf dem Gelände des Hotels Imperial Marhaba. Den Ermittlungen zufolge versteckte der Täter sein Kalaschnikow-Sturmgewehr in einem Sonnenschirm und schoss dann am Strand um sich. Für das Attentat übernahm zunächst niemand die Verantwortung. Vom Strand her angegriffen Lokale Medien meldeten unter Berufung auf Augenzeugen, zwei Terroristen seien von der Strandseite aus auf das Hotelgelände vorgedrungen. Einer habe plötzlich aus einem zusammengefalteten Sonnenschirm ein Sturmgewehr hervorgeholt und auf Menschen geschossen, die am Strand lagen. In einem Feuergefecht hatten Sicherheitskräfte einen Angreifer getötet und später zahlreiche Sturmgewehre beschlagnahmt, wie es aus Sicherheitskreisen in Tunesien hiess. Bei dem getötete Terroristen handelt es sich demnach um einen Tunesier. Der zweite Angreifer sei festgenommen worden. In Sousse war es bereits im Oktober 2013 zu einem Anschlag auf ein Touristen-Resort gekommen. Bei dem Selbstmordanschlag war seinerzeit aber ausser dem Attentäter niemand zu Schaden gekommen. Touristen in Tunesien wurden in der Vergangenheit wiederholt Ziel von Attentätern. Erst im März waren in Tunesien bei einem Terrorangriff auf das Bardo-Museum in der Hauptstadt mehr als 20 Menschen getötet worden.

SDA

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