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Die Geschichte einer Auferstehung

Joe Biden galt als erledigt im Rennen um die Präsidentschaft, selbst Freunde hatten eher Mitleid mit ihm. Dann kam der Super Tuesday.

Der demokratische Präsidenschaftskandidat Joe Biden während einer Wahlveranstaltung in Texas.
Der demokratische Präsidenschaftskandidat Joe Biden während einer Wahlveranstaltung in Texas.
Elizabeth Frantz, Reuters

Ethel Walton hat sich angezogen, als ginge sie zum Gottesdienst. Sie trägt ein elegantes Kleid, einen Hut und feine Schuhe. Dabei ist Walton nur wählen gegangen. Sie hat sich vor einer etwas heruntergekommenen Bücherei in Waco, Texas, in die Schlange gestellt und gewartet, bis sie dran war. Sie hat der Wahlhelferin, die drinnen an einem Tisch sass, gesagt, dass sie in der demokratischen Vorwahl abstimmen will, nicht in der republikanischen. Sie hat ihren Ausweis gezeigt und ihre Unterlagen bekommen. Und dann hat sie sich an eine der Wahlmaschinen gesetzt und ihre Stimme abgegeben. Für wen? Ethel Walton ist eine energische Frau, und sie beantwortet diese Frage ohne zu zögern, als gäbe es da nichts nachzudenken oder zu diskutieren. «Für Joe Biden», sagt sie. «Yessir, für Joe Biden.»

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