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Dramatische Menschenrechts-Lage in Syrien

Angesichts der Eskalation im Bürgerkriegsland hat der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell die verheerende humanitäre Lage betont.

Josep Borrell spricht in Zagrab zu Reportern. Bild: Keystone
Josep Borrell spricht in Zagrab zu Reportern. Bild: Keystone
Keystone

Für die Menschenrechte sei es «eine der dramatischsten» Situationen «seit dem Weltkrieg», sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Mittwoch in Zagreb. Fast eine Million Menschen würden mitten im Winter in Richtung der Grenze zur Türkei gedrängt, die für sie jedoch verschlossen sei.

Die EU biete so viel Hilfe wie möglich. Das Problem sei jedoch nicht die Finanzierung, sondern die Logistik, sagte der Spanier am Abend vor einem Treffen der EU-Verteidigungsminister.

Wegen der militärischen Auseinandersetzung sei es für Helfer und Material schwierig, nach Syrien hineinzugelangen. Deshalb müsse man einmal mehr zu einem Ende der militärischen Aktivitäten aufrufen. Zuvor hatte die EU zusätzliche 170 Millionen Euro an Hilfsgeldern angekündigt. Davon seien 60 Millionen Euro für die humanitäre Krise in Nordwestsyrien vorgesehen.

SDA/nag

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