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Erbprinz Alois spricht Liechtensteins Prioritätensetzung an

Alters- und Gesundheitsvorsorge sowie Behebung des Fachkräftemangels: Erbprinz Alois hat am Liechtensteiner Staatsfeiertag die Prioritäten des Fürstentums im Sinne einer langfristigen Orientierung angesprochen.

An seiner Rede zum Staatsfeiertag auf der Schlosswiese in Vaduz bei strahlendem Sommerwetter sprach Erbprinz Alois am Dienstag die nationalen Herausforderungen an. Gefordert werde das Fürstentum durch die Altersvorsorge, die Gesundheitsvorsorge, die Pflege und den Fachkräftemangel. Alois mahnte in diesen Bereichen Reformen an.

Zudem erklärte der Thronfolger, Liechtenstein müsse an einem möglichst freien Zugang zu den Weltmärkten arbeiten sowie an der "internationalen Reputation unseres Standortes". "Dank unserer grossen politischen und wirtschaftlichen Stabilität, unserer hervorragend ausgebildeten Bevölkerung und unseren attraktiven Rahmenbedingungen können wir diesen Hausforderungen jedoch von einer guten Ausgangsposition her entgegentreten", betonte der Erbprinz.

Langfristige Denkweise auch für Unternehmen

Auf der Ebene der Unternehmen sei eine langfristige Orientierung ebenfalls angebracht. Unternehmen, die keine kurzfristige Gewinnmaximierung betrieben, handelten nachhaltig und investierten in die Mitarbeitenden. Sie achteten auf die Umwelt und eine grosse Innovationskraft.

"Wir haben auf verschiedenen Ebenen viele Möglichkeiten, unsere Zukunft attraktiv zu gestalten. Lasst uns diese Möglichkeiten nutzen und unsere Entscheidungen dabei im Sinne einer langfristigen Orientierung fällen", sagte Alois, bevor er die Anwesenden im Namen der Fürstenfamilie zu einer Stärkung vor dem Schloss einlud.

"Filiale des Himmels"

Nach dem Erbprinz richtet sich üblicherweise der amtierende Parlamentspräsident an die Bevölkerung. Diesmal liess sich Landtagspräsident Albert Frick einen geradezu schwärmerischen Schlusspunkt einfallen, als er sagte: "Unsere Heimat auf Erden ist eine Filiale des Himmels."

SDA

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