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Fähre mit 335 Menschen an Bord muss abgeschleppt werden

In der Ostsee ist eine Fähre manövrierunfähig geworden. Das Schiff war von Deutschland nach Litauen unterwegs.

Die MS Regina Seaways gehört gemäss Medienberichten der dänischen Reederei DFDS Seaways und wurde 2010 gebaut. (Bild: EPA/DFDS)
Die MS Regina Seaways gehört gemäss Medienberichten der dänischen Reederei DFDS Seaways und wurde 2010 gebaut. (Bild: EPA/DFDS)

In der Ostsee hat eine Fähre mit 335 Menschen an Bord ein technisches Problem, wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilt. Das Schiff war von Kiel nach Klaipeda in Litauen unterwegs.

Die Armee habe sofort vier Schiffe und einen Helikopter zu dem Schiff geschickt, hiess es weiter. Koordiniert wurde der Einsatz den Angaben zufolge vom See-Rettungszentrum von Kaliningrad.

Die deutsche Nachrichtenseite Focus Online berichtet, dass auch russische Hilfskräfte auf dem Weg zum Schiff seien.

Beim Schiff handelt es sich um die MS Regina Seaways, wie der dänische Betreiber DFDS Seaways sagt. Die Fähre soll 2010 gebaut worden sein. Der Zwischenfall soll sich rund 135 km vor der russischen Enklave Kaliningrad ereignet haben, berichtet rt.com.

Erste Meldungen: Feuer an Bord

Zuerst meldeten AFP, Reuters und andere Agenturen, dass nach einer Explosion im Maschinenraum ein Feuer an Bord ausgebrochen sei. Auch mehrere Nachrichtenseiten berichteten über einen Brand an Bord. Das litauische Militär bestätigte das Feuer.

Kurz darauf wurden diese Meldungen aber korrigiert. So habe der dänische Betreiber DFDS das Feuer an Bord dementiert, wie Reuters berichtet. Es gebe lediglich technische Probleme an Bord, aber keinen Brand. Die Situation sei unter Kontrolle und die Fähre werde zum nächsten Hafen abgeschleppt.

An Bord befinden sich gemäss DFDS 294 Passagiere und 41 Crew-Mitglieder.

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