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Hurrikan Nate trifft auf US-Golfküste

Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde hat der Sturm Nate das US-Festland erreicht. Meteorologen rechneten mit 250 Liter Regen pro Quadratmeter.

Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern: Nate hat die USA erreicht. (Video: Tamedia/AFP)

Der Hurrikan Nate ist in den USA angekommen. Der Wirbelsturm traf am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern bei Biloxi im Staat Mississippi auf Land, wie die Behörden mitteilten. In der Nacht zuvor hatte das Sturmzentrum schon einmal in Louisiana die Küste erreicht. Nate brachte der US-Golfküste neben heftigen Böen peitschenden Regen. Meteorologen rechneten mit bis zu 250 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die US-Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama riefen den Notstand aus. Die Metropole New Orleans verhängte eine Ausgangssperre, doch der Hurrikan zog an der Stadt vorbei. Auf dem Lake Pontchartrain nördlich von New Orleans fiel bei einem Boot der Motor aus. Die beiden Insassen wurden gerettet. In der Mississippi-Mündung stiess ein weiteres Boot gegen Felsen. Drei Menschen mussten aus dem Wasser geholt werden.

Dichte Wolken hängen über New Orleans. (7. Oktober 2017)
Dichte Wolken hängen über New Orleans. (7. Oktober 2017)
Bryan Tarnowski, AFP
Das Nationale Hurrikanzentrum warnt vor Nate: Der Sturm bewegt sich über das Karibische Meer hinweg auf die US-Golfküste zu. (6. Oktober 2017)
Das Nationale Hurrikanzentrum warnt vor Nate: Der Sturm bewegt sich über das Karibische Meer hinweg auf die US-Golfküste zu. (6. Oktober 2017)
AFP
Am Wochenende wird der Sturm in Mexiko und an der US-Golfküste erwartet. (5. Oktober 2017)
Am Wochenende wird der Sturm in Mexiko und an der US-Golfküste erwartet. (5. Oktober 2017)
Jeffrey Arguedas, Keystone
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Schwere Schäden angerichtet

In Mittelamerika hat Nate bereits schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer dort stieg auf 31. Am stärksten betroffen waren Nicaragua mit 13 Todesopfern und Costa Rica mit zehn.

Zahlreiche Menschen wurden noch vermisst; viele Orte blieben von der Aussenwelt abgeschnitten, weil Brücken eingestürzt oder Strassen überflutet waren. Weiterhin besteht etwa in Honduras Überschwemmungsgefahr wegen heftiger Regenfälle. Am 25. August wurde die texanische Küste vom Hurrikan Harvey getroffen. Hurrikan Irma ging am 10. September in Florida an Land. Das US-Aussengebiet Puerto Rico wurde am 10. September von Hurrikan Maria verwüstet.

sda/ap

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