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Kiew und Separatisten werfen sich Angriffe mit schweren Waffen vor

Im Ukraine-Konflikt haben sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten den Einsatz von schwerer Kriegstechnik im Konfliktgebiet Donbass vorgeworfen.

Armeesprecher Andrej Lyssenko berichtete am Sonntag in Kiew von Angriffen auf Regierungstruppen unter anderem mit Granatwerfern. Die Aufständischen sprachen der Agentur Interfax zufolge von Geschossen mit einem Kaliber von bis zu 120 Millimetern. Eigentlich sollten schwere Waffen nach dem Minsker Friedensplan aus dem Frontgebiet bereits abgezogen worden sein. Trotz des Abkommens kommt es fast täglich zu Verstössen gegen die Mitte Februar vereinbarte Waffenruhe in der Ostukraine. Auch am Wochenende warfen sich die Konfliktparteien gegenseitig Dutzende Angriffe vor. Vor allem bei der Ortschaft Schyrokyne in der Nähe der Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer war die Lage demnach gespannt. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) berichteten indes, die Feuerpause bei Schyrokyne halte bereits seit mehr als zwei Tagen. Nach Darstellung der Führung in Kiew wurden im der Krisenregion am Wochenende vier Soldaten verletzt. Seit Beginn der Kämpfe vor einem Jahr wurden in dem Konflikt nach UNO-Schätzungen mehr als 6000 Menschen getötet.

(SDA)

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