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Lokführer stirbt bei Zugunglück nahe Graz

Beim Zusammenstoss zweier Personenzüge in Österreich ist am Mittwoch einer der beiden Lokführer ums Leben gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt. Eine 60-Jährige befand sich in Lebensgefahr und wurde wie der zweite Lokführer ins Spital geflogen.

Rettungskräfte bergen Verletzte
Rettungskräfte bergen Verletzte
Keystone

Das Unglück mit zwei S-Bahnen der Steiermärkischen Landesbahnen passierte nahe Graz zwischen Deutschfeistritz und Übelbach bei Waldstein. Die Züge prallten gegen 10.15 Uhr frontal aufeinander. Mehrere Personen wurden "massiv eingeklemmt", berichtete die Feuerwehr. Die Verletzen wurden befreit und von den Rettungskräften versorgt. Für einen Lokführer kam jede Hilfe zu spät; der zweite wurde laut ÖAMTC mit "nicht allzu schweren Verletzungen" mit dem Helikotper ins Spital gebracht. Unglücksursache dürfte menschliches Versagen gewesen sein. Der Lokführer eines Zuges missachtete offenbar ein Haltesignal und fuhr in die eingleisige Strecke ein, wo es dann zur Kollision kam, erläuterte Helmut Wittmann, Geschäftsführer der Steiermärkischen Landesbahnen, am Unglücksort.

SDA

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