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Mindestens 16 Dschihadisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten am Donnerstag mindestens 16 Dschihadisten getötet worden. Unter ihnen sei auch ein hochrangiger Vertreter der mit Al-Kaida verbündeten Al-Nusra-Front.

Angegriffen wurde laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte der Militärflughafen Abu Duhur in der nordwestlichen Provinz Idlib, den die Al-Nusra-Front und mit ihr verbündete islamistische Gruppen im September erobert hatten. Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurden mehr als 60 Luftangriffe auf den Flughafen geflogen. Es sei aber unklar, ob die Angriffe von syrischen oder russischen Kampfjets oder von der US-geführten Militärkoalition geflogen worden seien. Die Angaben der in Grossbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, die sich vor Ort auf ein dichtes Netz von Informanten stützt, sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. In Syrien war Ende Februar eine landesweite Waffenruhe in Kraft getreten. Von der von den USA und Russland vermittelten Waffenruhe sind nur Dschihadistengruppen wie der Islamische Staat (IS) und die Al-Nusra-Front ausgenommen. Die Waffenruhe war zuletzt aber immer wieder gebrochen worden, vor allem in der umkämpften Grossstadt Aleppo.

SDA

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