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Putin zieht russische Truppen aus Syrien ab

Überraschender Besuch auf einer Luftwaffenbasis: Wladimir Putin hat den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad getroffen.

Ordnet einen Truppenrückzug an: Putin hat Assad in Syrien besucht. (Archivbild)
Ordnet einen Truppenrückzug an: Putin hat Assad in Syrien besucht. (Archivbild)
Keystone
Bereits im November haben sich die beiden Staatsoberhäupter getroffen.
Bereits im November haben sich die beiden Staatsoberhäupter getroffen.
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Vergangene Woche hatte er dann als ein Versprechen im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl von 2018 einen Rückzug russischer Truppen aus Syrien angekündigt.
Vergangene Woche hatte er dann als ein Versprechen im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl von 2018 einen Rückzug russischer Truppen aus Syrien angekündigt.
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat laut Medienberichten bei einem Überraschungsbesuch in Syrien einen Teilabzug der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland verkündet. Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Montag.

Die russische Armee habe zusammen mit den syrischen Truppen seit Beginn ihres Einsatzes im September 2015 die meisten «Terroristen» in Syrien vernichtet sagte Putin am Montag laut den russischen Nachrichtenagenturen RIA Novosti und Tass bei einem Besuch des russischen Luftwaffenstützpunkts Hameimim in der westsyrischen Provinz Latakia.

Erste Truppen abgezogen: Russische Soldaten treffen in Dagestan ein. Video: Tamedia/AFP

Stützpunkt bleibt erhalten

Deshalb habe er nun die Rückkehr eines bedeutenden Teils des russischen Militärkontingents aus Syrien nach Russland angeordnet. Sowohl der Luftwaffenstützpunkt als auch die Marinebasis Tartus würden jedoch beibehalten.

Putin legte auf dem Weg zu einem Besuch in Kairo überraschend einen Stopp auf dem Luftwaffenstützpunkt Hameimim ein. Dort wurde er laut russischen Medien von Präsident Baschar al-Assad empfangen. Putin wurde am Montag noch in Ägypten und in der Türkei erwartet.

Versprechen im Wahlkampf

Russland gilt als militärische Schutzmacht der syrischen Regierung. Seit September 2015 fliegt das russische Militär Luftangriffe und unterstützt damit die syrische Armee. Das syrische Regime bezeichnet alle Rebellen als «Terroristen».

Erst im November hatte Putin den syrischen Machthaber Assad in Sotschi empfangen. Dabei hatte er bereits angedeutet, dass sich der Militäreinsatz in dem Land dem Ende nähere. Vergangene Woche hatte er dann als ein Versprechen im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl von 2018 einen Rückzug russischer Truppen aus Syrien angekündigt.

(AFP)

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