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Regierungschefs Kanadas und Japans sichern in Kiew Hilfe zu

Vor dem G7-Gipfel haben Kanadas Premierminister Stephen Harper und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in Kiew der Ukraine neue Hilfe zugesichert. Harper kündigte die baldige Ankunft kanadischer Militärausbilder an.

Sie sollen das ukrainische Militär für die Kämpfe gegen die prorussischen Separatisten im Donbass trainieren. Präsident Petro Poroschenko forderte die beiden Politiker am Samstag auf, bei dem G7-Treffen auf Schloss Elmau in Oberbayern Solidarität mit seinem Land zu zeigen und Druck auf Russland auszuüben, wie das Präsidentenamt in Kiew mitteilte. Zuletzt war von 200 kanadischen Militärs die Rede gewesen. Im Westen der Ukraine bilden bereits etwa 300 US-Soldaten Hunderte Angehörige der ukrainischen Nationalgarde aus. Auch britische und polnische Militärausbilder befinden sich in der Ex-Sowjetrepublik. Japan und Kanada sicherten der Ukraine zudem Unterstützung bei der Polizeiausbildung zu. Demnach kündigte Abe 1500 Einsatzfahrzeuge an, Harper stellte umgerechnet rund 3,8 Millionen Franken für die Einrichtung einer Polizeistreife in Aussicht. Der ukrainische Aussenminister Pawel Klimkin sagte, dass Japan mit einem Gesamtpaket von 1,84 Milliarden US-Dollar so viel Finanzhilfe leiste wie kein anderes Land unter den Gebern. Abe traf am Abend als erster ausländischer Gast zum G7-Gipfel in Bayern ein. Er landete in München. Der Gipfel beginnt am Sonntag.

(SDA)

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