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Vulkanasche gefährdet auf Bali Flugbetrieb

Der Flughafen auf der Ferieninsel Bali bleibt wegen des Vulkans Agung weiter geschlossen. 60'000 Touristen sitzen fest.

Auf dem Flughafen auf Bali geht nichts mehr: Anzeigetafel mit gestrichenen Flügen. (27. November 2017)
Auf dem Flughafen auf Bali geht nichts mehr: Anzeigetafel mit gestrichenen Flügen. (27. November 2017)
David Chang, Keystone
Sperrzone von sieben auf zehn Kilometer ausgeweitet: Vulkan Mount Agung. (28. November 2017)
Sperrzone von sieben auf zehn Kilometer ausgeweitet: Vulkan Mount Agung. (28. November 2017)
Sonny Tumbelaka, AFP
Rettungskräfte helfen Bewohnern eines Dorfes, die evakuiert werden. (22. September 2017)
Rettungskräfte helfen Bewohnern eines Dorfes, die evakuiert werden. (22. September 2017)
Firdia Lisnawati, AFP
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Wegen des drohenden Vulkanausbruchs auf der indonesischen Ferieninsel Bali bleibt der Flughafen dort den zweiten Tag in Folge geschlossen. Der Flughafen Ngurah Rai werde mindestens bis Mittwochmorgen den Betrieb ruhen lassen, teilte der Betreiber am Dienstag mit. Auf den An- und Abflugrouten seien Vulkanasche-Wolken zu erwarten, was den Flugbetrieb gefährde. Hunderte Flüge mussten bereits gestrichen werden, fast 60'000 Reisende sassen fest.

Der Vulkan Agung stösst seit einigen Tagen eine Rauch- und Aschewolke aus, am Montag stieg die Wolke 3400 Meter hoch in den Himmel. Die Behörden riefen deshalb bereits die höchste Warnstufe aus. Die Sperrzone wurde von sieben auf zehn Kilometer im Umkreis des Vulkans erweitert. Die Regierung forderte rund 100'000 Anwohner auf, die Umgebung des Vulkans zu verlassen.

Der Vulkan Agung liegt 75 Kilometer vom beliebten Urlaubsort Kuta entfernt. Bali lockt jedes Jahr Millionen von Touristen aus aller Welt an.

Beim bislang letzten Ausbruch des Vulkans Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen. Im September war der Vulkan wieder aktiv geworden, schon damals wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. 140'000 Menschen im Umkreis des Vulkans wurden damals in Sicherheit gebracht. Ende Oktober hatte die Aktivität des Agung zwischenzeitlich wieder abgenommen.

AFP/chk

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