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Loser Fels unter StromleitungAxenstrasse nach Felssturz wieder befahrbar

Wegen losen Felsbrocken unterhalb einer Hochspannungsleitung war die Axentrasse seit Mittwochvormittag gesperrt. 40 Tonnen Gestein waren in Bewegung geraten.

Die Axenstrasse, hier das Steinschlaggebiet Gumpisch, kann wieder freigegeben werden. (Archivbild)
Die Axenstrasse, hier das Steinschlaggebiet Gumpisch, kann wieder freigegeben werden. (Archivbild)
Foto: Astra

Die Felsen, die sich am Mittwoch oberhalb der Axenstrasse im Gebiet Buggital gelöst hatten, sind abgestürzt. Die Strasse blieb heil, die Verbindung zwischen Flüelen und Sisikon UR wird nach knapp 30-stündiger Sperrung um 16 Uhr wieder freigegeben.

Felsspezialisten hätten die rund 40 Tonnen Gestein lösen und zum Absturz bringen könnten, teilte das Bundesamt für Strassen Astra am Donnerstag mit. Die Felsbrocken seien dabei zum Teil zerbrochen, ein grösserer Block rollte über die rund 150 Meter tiefer liegende Galerie hinweg.

Dabei sei etwas vom Beton am Bauwerk abgeplatzt, der Schaden sei aber nicht sicherheitsrelevant. An der Nationalstrasseninfrastruktur seien keine Schäden entstanden. Steinschlaggefahr bestehe keine mehr, die Abbruchstelle werde nun gesichert. Während dieser Arbeiten könne es zu kurzen Sperrungen kommen.

Der Weg der Schweiz bleibt vorerst zu. Für den Langsamverkehr bleibt auch die Axenstrasse im betroffenen Abschnitt bis zum Abschluss der Sicherungsarbeiten gesperrt.

Die Axenstrasse war am Mittwoch um 11 Uhr gesperrt worden, weil zwei Felsbrocken in Bewegung geraten waren. Die Fahrzeuge auf der Strasse mussten wenden. Weil der lose Fels unterhalb einer Starkstromleitung lag, konnte er nicht gesprengt werden.

SDA