Zum Hauptinhalt springen

Ohne Gegenstimme angenommenBachs genehmigt beide Jahresrechnungen

Unter Einhaltung der Gesundheitsvorschriften liessen sowohl die Politische Gemeinde als auch die Primarschulgemeinde ihre Jahresrechnungen 2019 absegnen.

Bachs ist eine der wenigen Gemeinden, die diesen Juni eine Gemeindeversammlung veranstalten.
Bachs ist eine der wenigen Gemeinden, die diesen Juni eine Gemeindeversammlung veranstalten.
Symbolfoto: Florian Schaer

Als eine der wenigen Gemeinden im Unterland hat Bachs trotz der Corona-Pandemie bereits vor Wochen entschieden, die Juni-Gemeindeversammlung durchzuführen. Als der Bundesrat die Lockerung des Corona-Regimes ankündigte, erhielt Bachs das grüne Licht: Sowohl die Politische Gemeinde als auch die Primarschulpflege legten den 35 Stimmberechtigten (8,1 Prozent), die den Anlass unter Einhaltung der Gesundheits- und Distanzvorschriften besuchten, lediglich die Jahresrechnung 2019 vor.

Die Politische Gemeinde schloss bei einem Gesamtaufwand von 3,1 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 300’000 Franken ab. Grund für das positive Ergebnis waren laut Gemeinderat hauptsächlich einmalige Mehrerträge aus Grundstücksgewinnsteuern, Alimentenrückerstattungen oder Baubewilligungsgebühren. Zudem durfte Bachs im vergangenen Jahr tiefere Kosten bei den Ergänzungsleistungen und der fürsorglichen Hilfe verzeichnen. Der Mehrertrag wird dem Eigenkapital der Gemeinde Bachs beigesteuert, womit sich dieses auf über 1,2 Millionen Franken erhöht. Damit will der Gemeinderat in der Zukunft den Steuerfuss auf einem konstanten Niveau halten. Die Jahresrechnung 2019 der Politischen Gemeinde wurde einstimmig genehmigt.

Die Primarschulgemeinde schloss ihre Jahresrechnung bei einem Aufwand von 1,7 Millionen Franken mit einem Minus von rund 193’000 Franken ab. Dieses kam zustande, da der Verkauf des ehemaligen Schulhauses Tal 6 noch nicht realisiert werden konnte. Hätte dieser wie geplant stattfinden können, hätte die Primarschule mit einem Plus von 12’000 Franken abgeschlossen. Weitere Abweichung wurden in den Bereichen Schulentwicklung, Personalwechsel in der Schulverwaltung sowie die Umstellung auf HRM2 verzeichnet. Die Jahresrechnung der Primarschulpflege wurde mit lediglich einer Enthaltung genehmigt.