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Neue Bäume angepflanztBülacher Forst fördert den Wald der Zukunft

Borkenkäfer und Stürme verändern die Waldbilder fortlaufend. Im Bülacher Forstrevier werden auf den Schadflächen Bäume angepflanzt, die in fünfzig bis dreihundert Jahren von den kommenden Generationen genutzt werden können.

Auf den Bülacher Waldflächen stehen derzeit zahlreiche Einzelschütze aus eigenem Fichtenholz. Sie schützen junge Pflänzchen vor Rehverbiss und Fegeschäden.
Auf den Bülacher Waldflächen stehen derzeit zahlreiche Einzelschütze aus eigenem Fichtenholz. Sie schützen junge Pflänzchen vor Rehverbiss und Fegeschäden.
Foto: Brigitt Hunziker Kempf

Vor gut einem Jahr standen auf der 0,8 Hektaren grossen Fläche im Strassberg-Wald in Hochfelden noch schön gewachsene, 120 Jahre alte Fichten. Doch der Borkenkäfer hat sich in ihre Stämme gebohrt, und die Larven haben sich daraufhin durch den Rindenbast gefressen. Das Forstteam aus Bülach musste die Fichtenfläche im Sommer 2020 räumen. Aktuell entsteht auf dieser sowie auch auf vielen anderen solchen Flächen im Forstrevier Bülach eine neue Baumgesellschaft für die Zukunft. «Wir haben den Boden vorerst geschürft, um das Brombeervorkommen zu reduzieren, und danach eine Vielfalt von Bäumen, wie zum Beispiel Elsbeere, Schwarznuss, Lärche und die bei uns heimischen, gut wachsenden Eichen, gepflanzt», erklärt Betriebsleiter und Förster Thomas Kuhn.

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