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Interview mit Zürcher Zoodirektor«Es ist ein Irrglaube, dass ein Tier eine möglichst grosse Fläche braucht»

Severin Dressen, der neue Direktor des Zürcher Zoos, über die tragische Tiger-Attacke, ethische Tierhaltung und Schweizer Vorbehalte gegen Deutsche.

Severin Dressen: «Schuld ist etwas Menschliches. Kein Tier kann sich wegen irgendetwas schuldig machen.»
Severin Dressen: «Schuld ist etwas Menschliches. Kein Tier kann sich wegen irgendetwas schuldig machen.»
Foto: Sebastian Magnani

Severin Dressen empfängt in einem Büro des Verwaltungsgebäudes, der Schaltzentrale des Zürcher Zoos. Ein Hahn kräht – der Klingelton von Dressens Handy. Der 32-Jährige hat Anfang Juli sein Amt als neuer Zoo-Direktor angetreten, nur wenige Tage später kam es im Tigergehege zu einer tödlichen Attacke. Eine Mitarbeiterin bringt Kaffee. Der junge Deutsche bedankt sich auf Schwiizerdütsch: «Merci.»

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