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Schritt in Richtung NormalitätBeschränkungen in Zürcher Alters- und Pflegeheimen werden weiter gelockert

In den Zürcher Alters- und Pflegeheimen werden am 8. Juni die Cafeterias wieder geöffnet, und es finden wieder Konzerte und Vorlesungen statt. Bewohnerinnen und Bewohner können sich ab dann auch wieder einen Haarschnitt verpassen lassen.

Die Cafeterias und Restaurants öffnen wieder, es gibt wieder Konzerte und Vorlesungen: Um die Infektionsgefahr gering zu halten, haben externe Gäste aber keinen Zutritt.
Die Cafeterias und Restaurants öffnen wieder, es gibt wieder Konzerte und Vorlesungen: Um die Infektionsgefahr gering zu halten, haben externe Gäste aber keinen Zutritt.
Symbolfoto: Keystone

Ziel der Lockerungen ist ein «möglichst hohes Mass an persönlicher Freiheit» für die Bewohnerinnen und Bewohner, vor allem, was Bewegungsfreiheit und Kontakte betrifft.

Gleichzeitig braucht jedes Alters- und Pflegeheim aber ein eigenes Schutzkonzept für die Seniorinnen und Senioren. Dieses müsse laufend an die aktuelle Lage angepasst werden, teilte die Gesundheitsdirektion am Dienstag mit.

Gemäss den neuen Anordnungen, die ab dem 8. Juni gelten, machen die Alters- und Pflegeheime einen grossen Schritt zurück in Richtung Normalität: Die Cafeterias und Restaurants nehmen den Betrieb wieder auf. Zugelassen sind dort die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Besucher, freiwillige Helferinnen und das Personal. Keinen Zutritt haben aber externe Gäste, um die Infektionsgefahr gering zu halten.

Ebenfalls wieder geöffnet werden am Montag die heimeigenen Fusspflege- und Physiotherapiepraxen. Erlaubt werden zudem wieder Veranstaltungen externer Anbieter, etwa Konzerte, Vorlesungen und Theater. Externe Zuschauer sind dort jedoch verboten.

Persönliche Daten angeben

Damit eine allfällige Infektionskette ermittelt werden kann, erfassen die Heime von allen externen Personen die persönlichen Daten. Diese würden aber nach vier Wochen gelöscht, versichert die Gesundheitsdirektion.

Nach draussen dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner zwar bereits jetzt. Nach ihrer Rückkehr mussten sie bisher aber zehn Tage lang eine Maske tragen, ausser zum Essen und im Einzelzimmer. Neu gilt diese Maskentragepflicht innerhalb des Heims nur noch dann, wenn die Sicherheitsvorgaben nicht strikt eingehalten wurden.

Um die Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden in den Heimen vor einer Ansteckung zu schützen, galt seit Mitte März ein absolutes Besuchs- und Ausgangsverbot. Das Besuchsverbot wurde am 30. April gelockert, indem «Besuchsboxen» eingerichtet wurden. Seit dem 20. Mai dürfen die Bewohner zudem wieder nach draussen.

SDA