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Bezirksgericht Bülach Beschuldigter behauptet, dass die Polizei den falschen Raser erwischt hat

Einem Mann wird vorgeworfen, mit 218 km/h auf der A51 Richtung Kloten gerast zu sein. Am Gericht beschuldigt er einen Fremden, und sein Anwalt zerpflückt das Gutachten.

Auf diesem Abschnitt der A51 raste der junge Mann mit 218 Stundenkilometern von Bülach-Süd nach Kloten.
Auf diesem Abschnitt der A51 raste der junge Mann mit 218 Stundenkilometern von Bülach-Süd nach Kloten.
Foto: Sibylle Meier

Es war fünf Tage vor Heiligabend 2019 und stockdunkel, als einer Polizeipatrouille auf der Bülacher Grenzstrasse ein aussergewöhnlich lärmiges Fahrzeug auffiel. Die Beamten nahmen die Verfolgung des BMW 325i auf. Der Lenker fuhr auf die Autobahn. In der Folge beschleunigte er sein Fahrzeug derart, dass es den Polizisten erst kurz vor der Ausfahrt Kloten gelang, ihn zu stoppen. Bei ihrer Verfolgungsjagd schalteten die Polizisten die Videokamera ein. Diese Aufnahmen dienten später als Grundlage für ein Gutachten, das die Staatsanwaltschaft in Auftrag gab.

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