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Von Hausdrachen und Elefanten

Wie sich die Auswanderer Monika und Peter vom Stress mit ihrer Vermieterin erholen.

Die Geschichte mit unserer Vermieterin im Swissgarden nimmt kein Ende. Ihr fällt doch immer wieder was Neues ein, um an unser Geld zu kommen. So wollte sie doch wirklich einen rechtsgültigen Vertrag ungültig erklären lassen und von fünf auf drei Jahre verkürzen, so dass sie früher eine Mietzinserhöhung erwirken kann.

Mittlerweile nenne ich sie nur noch unseren «Hausdrachen», denn wenn sie den Mund aufmacht, speiht sie nur Feuer und Gift. Auch laufen ihr langsam die ehemals treuen Angestellten weg und ihr zwangspensionierter Mann verspielt das ganze Geld in den zahlreichen Casinos in Sihanoukville.

Erholung vom Drachen

Den Frust lässt sie an uns aus und so brauchen wir ab und an ein bisschen Abstand vom Guesthouse. Darum buchte Peter einen Kurzurlaub nach Sri Lanka. Wir verbrachten wundervolle sieben Tage in diesem Land, machten zwei Safaris mit und liessen unsere Seelen baumeln. Wir haben eine Menge verschiedener Vögel beobachtet und freilebende Pfauen getroffen.

Uns war das Glück so hold, dass wir sogar in den Genuss kamen, einen der seltenen Leoparden zu sehen. Auch ein Elefantenbulle lief uns über den Weg, genauso wie Warane, Affen, Wasserbüffel, Krokodile und vieles mehr. So ging wieder einmal einer meiner grossen Wünsche in Erfüllung: Wir genossen es, mehrere Tage ohne Internet zu sein und uns nur mit uns zu beschäftigen.

Kraft und Energie tanken

So konnten wir wieder Kraft und Energie tanken im Kampf gegen unseren feuerspeienden «Hausdrachen». Ich war überrascht, wie schön Sri Lanka ist. Die Biodiversität und Sauberkeit im Land, sowie die überaus freundlichen Einheimischen, die sehr hilfsbereit und zuvorkommend sind, beeindruckten mich. In Sachen Sauberkeit und Wildtierschutz könnte sich die Regierung von Kambodscha ein Beispiel nehmen. Dort wird in den wenigen Nationalpärken gerodet und gebaut was das Zeug hält, was den Lebensraum der Tiere vernichtet.

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