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«Einige sind Monate hier, andere nur ein paar Tage»

Auch für die Flüchtlingskinder aus den Durchgangszentren gilt Schulpflicht. Im Winterthur Töss werden sie seit drei Jahren in einer eigenen Klasse unterrichtet.

«Guten Morgen, Guten Morgen», singen die elf Kinder und Jugendlichen im Schulzimmer in Winterthur Töss. Die zweite Strophe des Liedes folgt auf Tigrinya. Die dritte auf Urdu. Die vierte auf Arabisch. Deutsch ist in dieser Klasse für alle eine Zweitsprache. Denn die Schüler in dieser Klasse sind Asylsuchende, die im kantonalen Durchgangszentrum Kloster in Töss wohnen.

Die Kinder leben ganz unterschiedlich lange im Durchgangszentrum, je nachdem wie lange es dauert, bis ihre Asylgesuche bearbeitet sind. Sie sind während dieser Zeit des Wartens aber schulpflichtig. In den normalen Aufnahmeklassen haben die vielen Ein- und Austritte zu viel Unruhe und Aufwand geführt, weshalb vor knapp drei Jahren diese spezielle Klasse für die Kinder und Jugendlichen aus dem «Kloster» gegründet wurde.

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