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Der Kampf um die MenschenrechteBoykott oder Dialog? Die Krux mit der Fussball-WM

Diese Woche hat die Qualifikation für Katar 2022 angefangen – es ist der lange Anlauf zu einem Fussballturnier, bei dem die Frage der Menschenrechte im Zentrum steht.

Ein Prunkbau in der Wüste: Das Al-Bayt-Stadion, in dem am 21. November 2022 die WM eröffnet wird.
Ein Prunkbau in der Wüste: Das Al-Bayt-Stadion, in dem am 21. November 2022 die WM eröffnet wird.
Foto: Marcio Machado (Getty Images)

Da steht der Fels aus Norwegen und verbreitet die Botschaft. «Menschenrechte auf und neben dem Platz», ist auf das Leibchen geschrieben, das Erling Haaland wie seine Teamkollegen an diesem Abend trägt. Es ist der Mittwoch dieser Woche, als die Norweger in Gibraltar zum Start der Qualifikation für die WM 2022 antreten dieser WM, die politisch beleuchtet wird wie noch keine je zuvor.

Die Fifa war 1978 mit ihrem Turnier schon in Argentinien, wo die Militärjunta Tausende Menschen verschwinden liess. Oder sie ging vor drei Jahren nach Russland, wo Wladimir Putin eine Autokratie auslebt. In Katar sind in den letzten 15 Jahren über 500 internationale Sportveranstaltungen durchgeführt worden, von Rad- über Leichtathletik- bis zur Motorrad-WM an diesem Wochenende. Roger Federer gastiert hier wie die Club-WM der Fussballer.

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