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Maschinenbauer aus NiederweningenBucher Industries spürt Corona-Pandemie

Im ersten Halbjahr ging die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries im Zuge der Ausbreitung von Covid-19 deutlich zurück. Ab der Jahresmitte kam es zu einer Erholung.

Auch der Maschinenhersteller Bucher Industries bekam die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren.
Auch der Maschinenhersteller Bucher Industries bekam die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren.
Foto: David Küenzi

Bucher Industries hat 2020 wegen der Corona-Pandemie weniger umgesetzt als im Vorjahr und weniger Aufträge an Land gezogen. Über alle Gruppen gesehen sank der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen mitteilte. Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 2,7 Milliarden.

Zweites Halbjahr besser

Nach einem ordentlichen Start ins Geschäftsjahr 2020 mit einer soliden Nachfrage sei es wegen der Corona-Krise zu massiven Verwerfungen gekommen, heisst es im Communiqué. Es folgten schwierige Monate mit reduzierter Kundenaktivität, Verzögerungen und Unterbrüchen in der Lieferkette sowie Standortschliessungen. Ab Mitte Jahr sei es dann aber zu einer Normalisierung gekommen, und alle Standorte seien wieder operativ gewesen. Zudem habe Bucher diverse Massnahmen eingeleitet, um die Rentabilität und Liquidität sicherzustellen. Der Konzern verfüge weiterhin über eine solide Finanzlage, heisst es.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2021 geht der Industriekonzern davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung langsam fortsetzen wird. Vor allem aber in der ersten Jahreshälfte sei weiterhin mit Unsicherheiten zu rechnen. Insgesamt erwartet Bucher für 2021 einen leichten Anstieg des Umsatzes und der Betriebsgewinnmarge sowie ein verbessertes Konzernergebnis.

red